Dez 162014
 

Nachdem Ozan bereits im M001_WorldWeWant_8144ai diesen Jahres am ersten WorldWeWant Workshop in Bonn teilgenommen hat, war er auch beim follow-up Workshop in Berlin vom 20. -24. November mit dabei. Mit Hinblick auf die entstehende Post-2015-Agenda soll WorldWeWant and friends, initiert vom BMZ und Unicef, jungen Menschen die Einflussnahme in den Prozess des Post-2015-Agenda-Settings ermöglichen.

Die 18 Teilnehmer*innen des Workshops kamen in gleicher Konstellation wie bereits im Mai zusammen und arbeiteten diesmal auf das EineWelt Zukunftsforum des BMZ am 24.11.2014 hin.
Hierfür wurde unter anderem intensiv an einem bereits im Mai begonnen Grundsatzpapier, dem “Manifesto”, gearbeitet. Das Manifesto sollte dann beim Zukunftsforum als Outcome-Dokument und Positionspapiert der Workshopgruppe unter die – auch zahlreichen hochrrangigen – Gäste gebracht werden. Beim Zukunftsforum des BMZ überreichte im Rahmen einer entwicklungspolitischen Messe der Bundesentwicklungsminister Dr. Müller der Bundeskanzlerin Angela Merkel die Zukunfscharta, “ein Produkt eines breiten und intensiven Dialogprozesses”, das Richtlinien für eine zukunftsgewandte Politik formuliert und konkrete Umsetzungsmaßnahmen vorschlägt.

Manifesto2.0

Das visualisierte Manifesto

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WorldWeWant- Teilnehmer*innen mit Bundesentwicklungsminister Müller und Bundesumweltministerin Hendricks

Neben dem Manifesto studierte die Workshopgruppe auch noch eigens-komponierte Lieder ein, entwarf partizipative Rollenspiele um die Besucher*innen des Zukunftsforum für Stereotypen zu sensibiliseren und bereitete sich auf eine Podiumsdiskussion mit Anthony Lake (CEO Unicef) und Ahmed Allandawi (UN Special Envoy on Youth), bei der die Gruppe von zwei Teilnehmerinnen vertreten wurde.

Auf der Internetseite der Zukunfscharta heißt es weiterhin:

“Wichtig sei der verantwortungsvolle Umgang mit den weltweiten Ressourcen –
und zugleich die Bewahrung der Schöpfung:
„Ohne Luft, ohne Klima, ohne Atmosphäre gibt es kein Leben“, so der Minister.
Es freue ihn, dass vor allem junge Menschen sich für die Ziele der EINENWELT engagierten und bereit seien, Verantwortung zu übernehmen. Müller bedankte sich auch für das tausendfache ehrenamtliche Engagement in Deutschland. “

Celina und Ozan stimmen zu und hoffen auf eine zügige Implementierung der Zukunftscharta.

Dez 112014
 

Nach ihrem knapp ein-monatigen Aufenthalt bei der 69. UN-Generalversammlung folgt nun der Bericht der beiden UN-Jugenddelegierten zu ihrem Wirken vor Ort. 

(Insgesamt haben dieses Jahr ca. 26 Staaten Jugenddelegierte zur UN Generalversammlung entsandt: Australia, Austria, Belgium, Bulgaria, Brazil, Dominican Republic, Finland, Georgia, Honduras, Indonesia, Israel,  Kenya, Republic of Korea, Malta, Netherlands, Norway, Poland, Romania, Slovenia, Sweden, Switzerland, Sri Lanka, Suriname, Thailand, Ukraine, United States of America)

 

Rede

Unsere Rede haben wir bereits am 8.10.14, unserem zweiten Tag bei den Vereinten Nationen, vor dem 3. Ausschuss gehalten. Die ersten Entwürfe schienen der Ständigen Vertretung in Teilen zu kontrovers und anklagend, sodass wir nach mehrmaliger Absprache ein für alle akzeptables Statement präsentieren konnten: kritisch, eloquent und diplomatisch.

 

Inhalt                                                                                                                                   

Besonders wichtig war uns in unserer Rede der ganzheitliche Ansatz an politische Themen:

Wir wollten die Stigmatisierung von Gruppen als VorstufFotoe zu Diskriminierung kritisieren. Wir wollten in unserer Rede primär als gleichberechtigte Bürger wahrgenommen werden anstatt als “Quotenjugendliche” und somit der Reduzierung auf die politische Identität des/der Jugendlichen entgegnen.

When talking about the rights of youth we are also and always talking about the rights of women and men, about the rights of migrants, and we are also talking about the right to sexual orientation and gender identity. When talking about youth – as well as about any other social group – we are talking about human beings that are more than just vulnerable or marginalized, more than just young or old.

Da während unserer Deutschlandtour unter anderem auch viele Forderungen zur Integration und Repräsentation von Flüchtlingen kam, haben wir in unserer Rede nicht nur die Partizipation von Jugendlichen als zwingend notwendig herausgehoben, sondern die Notwendigkeit alle einzubinden. Dabei sind wir auch kurz auf non-formale Bildung als Mittel zur Erziehung mündiger, global-denkender Bürger*innen eingegangen.

Democracy means by definition the representation of all people and nothing less. Many examples – historical and current – prove: the exclusion of some is a threat to all.”

Im letzten Abschnitt unserer Rede sind wir auf die aktuelle Debatte um die Internetüberwachung eingegangen – ein häufig gennanter Punkt auf unserer Tour und im Einklang mit der Politik der Ständigen Vertretung, die bei der diesjährigen Generalversammlung zusammen mit Brasilien eine Privacy-Resolution initiierte.

We assert that arbitrary surveillance and the collection of big data is in itself a human rights violation, as also the High Commissioner for Human Rights has confirmed in the report to this General Assembly and as also Benjamin Franklin already knew: “Who gives up his freedom in order to store security, will finally loose both.”

Mit unserer Rede stießen wir auf viel positives Feedback unter den Jugenddelegierten, sowie den Diplomat*innen weiterer Ständigen Vertretungen.

 

2. Side-Event
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Unser Side-Event fand in der dritten Verhandlungswoche, am 21.10.14, in der Ständigen Vertretung in Kooperation mit der Österreichischen Ständigen Vertretung sowie mit der Unterstützung der Jugenddelegierten aus Bulgarien, den Niederlanden, Belgien sowie Georgien und Österreich statt und trug den Titel:
Human Rights. Universal. Interdependent. Inclusive – thinking about the next steps in framing and guaranteeing human rights.”


Wie bereits in unserer Rede angesprochen wollten wir auch durch unser Side-Event eine Diskussion über das policy-making der Vereinten Nationen im Bereich Menschenrechte anstoßen und kritisch den schmalen Grat zwischen der Förderung von Rechten sozialer Gruppen und deren Stigmatisierung beleuchten. In der Beschreibung unseres Side-Events, die wir den verschiedenen Panelist*innen zukommen ließen, stellten wir folgende Leitfragen:

 

What are the challenges specific groups of right-holders are confronted with?

How can we maximize the impact by joining forces?

How can we promote indivisible, interdependent and universal human rights while
also focusing on specific vulnerable groups?

How to promote gender equality without pointing at men, women and their differences
within a binary gender logic?

How to guarantee equal access without promoting disability?

How to fight racism without perpetuating the idea of distinct, somewhat natural races?


Um einen möglichst weiten Blick auf die Thematik zu erhalten haben wir versucht ein breit aufgestelltes Panel zu werben: Durch die Anwesenheit eines Psychologen wollten wir beispielsweise einen Einblick in die Formation sozialer Gruppen und deren Stigmatisierung erhalten. Mit einem Vertreter von OHCHR hatten wir dann einen Experten in Sachen Human Rights Policy der Vereinten Nationen, wohingegen eine Human Rights Educator aus ihrer praktischen Erfahrung aus New Yorker Schulen berichten konnte. Im folgenden eine Auflistung der Panelist*innen:


Maya Saoud (Human Rights Educator)

Omair Paul (Human Rights Activist)

Dominic Packer (Associate Professor for Psychology, Lehigh University)

Leonardo Castilho ( Human Rights Officer, OHCHR)

Daniel Seymour (Director of Programme, UN Women)

Moderator: Noella Richards (Youth Advisor, UNDP)


Ablauf des Side Events

Nachdem Janina Hasse- Mohsine, zuständige Diplomatin für den dritten Ausschuss, die ca. 60 Gäste in der Ständigen Vertretung begrüßte, führte eine palästinensische Poetry Slammerin der Künstlergruppe “I sell the Shadow” eines ihrer Gedichte vor, bevor wir zusammen mit der österreischischen Jugenddelegierten Lydia Walter uns sowie die Intention des Side-Events vorstellten.

Side eventEs entwickelte sich eine spannende Diskussion darüber wie wir der fortschreitenden Fragmentierung der Menschenrechte begegnen können ohne die speziellen Bedürfnisse verschiedener Gruppen zu ignorieren. Dan Seymour betonte dabei, dass man neben der Universalität der Rechte aller Menschen immer auch die Universalität der Verantwortung aller Menschen im Kopf behalten müsse. Maya Saoud berichtete aus ihrer Erfahrung in den Schulen von einer Themenwoche, die der Geschichte der amerikanischen Urvölker gewidmet ist und laut Saoud erst eine Atmospähre des “Andersseins” schaffe : “Wir behandeln das ganze Jahr über die richtige, normale Geschichte und diese Woche schauen wir uns dann mal die Geschichte der amerikanischen Urvölker an.” Omair Paul sprach spezifisch über die Stigmatisierung homosexueller Menschen und sagte, dass sexuelle Diversität alle angehe – auch den weißen, heterosexuellen Mann.

Feedback zum Side Event

Das Feedback, das wir für das Side-Event erhielten war durchweg positiv. Auch Janina, die zunächst skeptisch dem Konzept gegenüber stand, da es zu “abstrakt und philosopisch” sei, zeigte sich sehr zufrieden über das Outcome. Hanna Birkenkötter von der DGVN, die zufälligerweise zu dem Zeitpunkt in New York war, und unser Sideevent besuchte fand, dass solche notwendigen Diskussionen viel zu selten in der UN geführt werden. Wir denken und hoffen ein wenig dafür sensibilisiert zu haben, dass das Promoten von Rechten auch sehr leicht zur Stigmatisierung von Menschen führen kann und Vulnerabilität manifestiert.

 

3. Verhandlungen

Bullying Resolution: Wir haben vor allem auch an der Resolution zu Bullying mitgewirkt. Hier wurden alle Anti-Diskriminierungsdiskurse geführt sowie über die Relevanz der Integration von Jugendlichen diskurtiert. Eingesetzt haben wir uns an dieser Stelle für die Paragraphen mit Verweisen zu Jugendlichen und Jugendorganisationen. Ebenso haben wir uns für eine Auflistung von Beispielen vulnerablen Gruppen eingesetzt, da eine Nicht-Auflistung im Sinne einer Nicht-Erwähnung zu keiner Veränderung führen würde.

Privacy Resolution: Auch auf mehrmaliges Anfragen hin, haben wir leider bis zum letzten Tag unseres Aufenthaltes in New York keinen Einblick in den von der Ständigen Vertretung entworfenen Zero-Draft erhalten.

Elderly Resolution: Hier haben wir folgenden Vorschlag formuliert und sowohl an die Deutsche Ständige Vertretung wie auch an die Rumänische Vertretung, die diese Resolution für die EU verhandelt, gesendet.

 

“ Bearing in mind that age-based discrimination is a cross-cutting and
   intergenerational issue that can only be adressed holistically
   with the mutual and full engagement of all generations, especially
   with younger persons, in order to achieve intergenerational justice
   and non-discrimination.“

 

Es ist noch unklar, ob der Vorschlag es in die Präambel der Resolution schaffen wird.
Die Verhandlungen werden noch bis Dezember andauern.

Während unserer Zeit in der UN standen wir Rücksprache mit dem DNK-Vorstand. Dieser Austausch war sehr hilfreich, sowohl für die Rede als auch für die Verhandlungen. Für die kommenden Verhandlungen wäre ein intensiverer Austausch während der Verhandlungen denkbar.

Dez 022014
 

Treffen mit UN Jugend und Integreater29.11.2014 – Auf Einladung des Bundesvorstandsmitglied und jugendpolitischen Sprechers des Verbandes binationaler Familien (VbFP) und Partnerschaften, John Kannamkulam, fand am Samstag ein Fachgespräch zwischen uns, als amtierenden UN-Jugenddelegierten der Bundesrepublik Deutschland, InteGREATer e.V., Hessischer Integrationspreisträger 2014 und dem VbFP, Hessischer Integrationspreisträger 2013, in der Bundesgeschäftsstelle des VbFP in Frankfurt statt. Celina und Ozan, als auch Constanze Matthiessen (Geschäftsführerin von InteGREATer e.V.) folgten der Einladung, sodass ein aktiver Austausch, auch mit Mitarbeiterinnen der Jugendprojekte in der Geschäftsstelle in Leipzig, möglich war.

Was macht der Verband binationaler Familien und Partnerschaften?

Zukünftig möchte sich der Verband verstärkt binationalen und mehrfach-kulturell aufwachsenden Jugendlichen zwischen 14 und 27 Jahren politisch und konzeptionell widmen. Gerade die Herausforderungen, sowohl Chancen als auch Risiken für die heutige Jugend, erst recht wenn sie binational und/oder mehrfach-kulturell aufwachsen, nehmen wir in den Blick.

Fragen der Zugehörigkeit und Identitätsbildung spielen für viele im Jugendalter eine große Rolle, ebenso wie brisante gesellschaftspolitische Aspekte wie die hohe Armutsgefährdung junger Erwachsener. Mit Blick auf bestehende gesellschaftliche Vorurteile und Barrieren, betrifft dies besonders Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrundin Deutschland und im heutigen Europa. Daher sehen wir als interkultureller Familienverband in der „Eigenständigen Jugendpolitik“ auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene eine große Chance für die emanzipatorische Entwicklung einer interkulturellen Jugend.

Mehr Infos findet ihr hier!Treffen mit UN Jugend und Integreater 2

Was macht InteGREATer e.V.?

Obwohl Deutschland seit vielen Jahren Einwanderungsland ist, realisieren Politik und Öffentlichkeit erst langsam, dass sich unsere Welt in dieser Beziehung grundlegend geändert hat. Zahllose Projekte und Initiativen haben inzwischen das Thema Integration adressiert, doch wenn es um Migration bzw. Migrationshintergrund geht, dreht sich die Diskussion in der Regel um Schlagworte wie „mangelnde Deutschkenntnisse“, „bildungsferne Schichten“, „Arbeitslosigkeit“, „schwer vermittelbar“, „Aufeinanderprallen von Kulturen“ etc..
Der gemeinnützige Verein InteGREATer e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die positive Seite dieser Medaille herauszukehren, indem er das Augenmerk auf die Erfolgsstories der Integration von jungen Menschen richtet. Es ist offensichtlich, dass immer mehr „migrantische“ Schülerinnen und Schüler mühelos das deutsche Bildungssystem durchlaufen, Bestnoten in Abitur und Studium erzielen und durch ihr soziales und ehrenamtliches Engagement aus dem öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Wegen ihrer überragenden Leistungen sind sie in sämtlichen Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes besonders begehrte Mitarbeiter. Mit anderen Worten: Sie haben es geschafft!
Wer anders als diese erfolgreichen Migranten könnte den „Sorgenkindern unserer Gesellschaft“ besser und authentischer erklären, wieso sie es geschafft haben, dass sie entgegen dem Rat ihres Grundschullehrers dennoch z.B. das Gymnasium besucht haben oder erfolgreich die Meisterprüfung in einem Handwerk absolviert haben, dass sie trotz größter finanzieller Belastungen mit Hilfe der gesamten Familie studieren konnten und dass sie darüber hinaus während dieser Zeit auch die Kraft aufbrachten, sich um andere zu kümmern.“

Mehr Infos findet ihr hier!

Nov 142014
 

SWAP YOUR SHOE!14.11.2014 – An den Erfolg unseres Side Events während der Generalversammlung, möchten wir anknüpfen und dabei neue Wege gehen. Im Februar haben wir dafür die Ausstellungsräume im German House organisieren können, in denen wir zusammen mit der jungen Künstlerinitiative TMQL! eine partizipative Installation planen.

In Entwicklung befindet sich eine Aktion in dem Haus, das die Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen (StäV), das Generalkonsulat (GK) sowie den Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) und das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) beherbergt. Zielgruppe dieser Ausstellung sind eine Vielzahl an Personen: Diplomat/innen der Mitgliedsstaaten der UN, Mitarbeiter/innen der verschiedenen UN-Organisationen, des UN-Sekretariats sowie sämtliche Mitarbeiter/innen der oben genannten, im Haus beherbergten Organisationen.

Schuhe – sie bieten uns Halt, sie beeinflussen sowohl unsere innere Haltung als auch unsere Außenwirkung. Durch die minimale Veränderung des Schuhwerks wird das eigene Körper- und Rollengefühl sowie die gesamte Wahrnehmung des Umfeldes verändert. So entsteht eine neue Beziehung zwischen Person und dem Raum, der für die Besucher bisher einen institutionellen Arbeitsraum mit klaren Regeln und Abläufen darstellte. Durch die Bewegung in Hausschuhen durch das bekannte, mit Erwartungen und Erfahrungen verknüpfte Gebäude wird eine neue Raumerfahrung ermöglicht. Zugleich treten die Teilnehmer über ihre Rolle als Landesvertreter*in hinaus.Das Tragen von Hausschuhen hat eine sehr persönliche Komponente inne. Die Grenze zwischen der Rolle als Landesvertreter*in und eigener Person wird aufgebrochen. Das gemeinsame Tragen von Hausschuhen und das Sich-Zeigen in Hausschuhen stellt in dieser Situation eine Öffnung dar. Die Öffnung dahin gehend, auf einer anderen Ebene Verbundenheit herzustellen, sich als Mensch in der Gemeinschaft neu zu begegnen, gemeinsam zu denken.

Die Aktion hat zum Ziel die eigene Rolle immer wieder zu hinterfragen und auf die Dynamik und Multidimensionalität von Identitäten aufmerksam zu machen. Wir sind nicht nur jung, nicht nur Frau, nicht nur Schüler, nicht nur Migrant, Arbeitnehmer oder Freundin. Wir sind vieles auf einmal, gleichzeitig und auch nacheinander. Wie gehen wir damit um? Wie begegnen wir einander? Auf Augenhöhe? Nach welchen Merkmalen charaktisiere ich mein Gegenüber? Und was bedeutet das für eigentlich für Politik? Einen ersten Einblick in diese Thematik haben wir durch unsere Rede und unser Side Event gegeben. Nun möchten wir einen neuen Raum kreiiren, um weitere Gespräche anzustoßen und eure Forderungen zu vermitteln!

Innovative Ideen, innovative Forderungen brauchen eine innovative Umsetzung – dazu laden wir im Februar ein!

Erfahrt hier mehr über unser Konzept!

Erfahrt hier mehr über TMQL!, eine junge Künsterinitiative!

 

DNK Logo deutsch Kopie                                   DGVN Logo  TMQL

 

Nov 112014
 

Flyer Side Event jpeg21.10.2014 – Human Rights – Universal, Interdependent, Inclusive. Today our Side Event took place in the German Mission and led to a discussion that inspired not only the youth delegates, but the whole audience consisting of international diplomats. The Side Event was co-organized by the German and Austrian Mission as well as the Austrian Youth Delegate, the Belgian Youth Delegates, the Dutch Youth Delegate, the Georgian Youth Delegate and the Romanian Youth Delegates with the Support of „I Sell the Shadow„. Its aim was to foster the collaboration between the different rights-holders, to see similarities and differences in their strive for non-discrimination and to think about the next steps in framing and guaranteeing human rights.

 

Undoubtedly, the Human Rights Charta, the CCPR and the ICESR lay an important foundation for a non-discriminative global society. Declarations that were stunningly progressive for the time and global frame in which they were shaped. However time moves on and new historic challenges arise: Nowadays various conventions protect the rights of children, women’s rights, rights of indigenous people as well as rights of people with disabilities, but right-holders still have to strive for the full realization of their rights as people still experience discrimination and human rights violations. We are interested in exploring on how these groups can strive together for an inclusive approach emphasizing the universality, interdependence, and interrelatedness of human rights.

What are the challenges specific groups of right-holders are confronted with? Can rights-holder’s claims be competing each other? How can we maximize the  Side eventimpact by joining forces? How can we promote indivisible, interdependent and universal human rights while also focusing on specific vulnerable groups? How to promote gender equality without pointing at men, women and their differences within a binary gender logic? How to guarantee equal access without promoting disability? How to fight racism without perpetuating the idea of distinct, somewhat natural races?

In our discussion we were curious about identity formation and group creation. We also heard about the experiences of human rights experts and activists in the field about their challenges and discussed on how we could move away from classifying individuals as parts of groups and creating a global society in which the achievement of human rights for all people is in the foreground.

Here you can find more Information about our Panelists.

Here you can find our Guideline for Questions to the Panelists.