Apr 222009
 

Berlin, 22. April 2009:

portraits

Emily Büning und Falko Mohrs übernahmen als UN Jugenddelegierte 2009 das Amt von ihren Vorgängern Astrid Schrader und Nicolas Klein. Die neuen UN Jugenddele-gierten werden im Oktober 2009 die deutsche Delegation zur 64. Sitzung der Gene-ralversammlung der Vereinten Nationen nach New York begleiten. Sie werden die Delegation in Sachen Jugend beraten und bei den Verhandlungen zur diesjährigen Weltjugendresolution die Interessen der deutschen Jugendlichen vertreten.

Emily Büning und Falko Mohrs sind derzeit auf Deutschlandtour und diskutieren mit Jugendlichen in Jugendorganisationen, in Schulen, an Universitäten sowie in Konferenzen über die Themen des UN Weltaktionsprogramms für die Jugend. „Wir freuen uns über jede Einladung und versuchen, mit so vielen jungen Menschen wie möglich in Kontakt zu kommen“ erklärt Emily Büning. Falko Mohrs ergänzt: „Die Forderungen, Wünsche und Ideen, die uns auf der Tour mitgegeben werden, sind die Basis für unsere Arbeit in New York. Wir werden bei der UN eine Rede halten, und die Belange der Jugendlichen zur Sprache bringen“.

Emily Büning hatte bisher mehrere Ämter bei der Grünen Jugend inne, Falko Mohrs engagierte sich vor allem im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Beide haben bereits in ihrem ehrenamtlichen Engagement internationale Erfahrung gesammelt. Während die 23-jährige Emily Büning gerade ihr Staatsex-amen an der Bucerius Law School abgeschlossen hat, absolviert der 24-jährige Falko Mohrs ein duales Studium bei Volkswagen.

Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit sagt Emily Büning: „Zum einen werden wir uns dafür einsetzen, dass Jugendliche in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden und ihr erhebliches Engagement wertgeschätzt wird. Zum anderen möchten wir noch mehr Jugendliche dafür begeistern, sich zu engagieren.“ Und Falko Mohrs erklärt zur Grundausrichtung seiner Amtszeit: „Chancengerechtigkeit und Fairness müssen die globalen Wertmaßstäbe unseres Handelns sein. Wenn wir das beherzigen, leben wir das Ziel, die Welt besser zu verlassen als wir sie vorgefunden haben.“

Bereits seit 1981 empfehlen die Vereinten Nationen (UN), dass Mitgliedstaaten Ju-genddelegierte in ihre Delegationen aufnehmen, um eine direkte Form der Jugendbe-teiligung zu sichern. Das Jugenddelegiertenprogramm besteht in Deutschland seit 2005 und wird von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. und dem Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit getragen. Die Ju-genddelegierten arbeiten mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammen.

Die Tourstationen, die Forderungen und Eindrücke werden immer aktuell unter www.jugenddelegierte.de zu finden sein.