Apr 192011
 

Der Präsident der 65. Generalversammlung der Vereinten Nationen Joseph Deiss machte am 06.04.2011 auf seiner Europareise Halt in Berlin. Dies war eine willkommene Gelegenheit zum Gespräch in Bezug auf das Engagement der UN zum Thema Jugend.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lud zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen zum Vortrag und zum anschließenden Gespräch ein.

Nach einem interessanten Vortrag zum Thema „UN und G-20: Konkurrenz, Kooperation oder Konvergenz?“ bot sich mir die Gelegenheit mit Herrn Joseph Deiss persönlich zu sprechen.  Herr Deiss wird nämlich für die Planung und Durchführung des „High Level Meetings on Youth“ verantwortlich sein. Das Treffen am 25./26. Juli 2011 markiert den Höhepunkt des diesjährigen UN-Jahr der Jugend und soll nach Wunsch der internationalen Jugenddelegierten eine bestmögliche Partizipation von Jugendlichen gewährleisten. Schließlich soll dies ein Treffen FÜR Jugendliche sein und nicht ÜBER die Jugend ohne adäquate Beteiligung dieser.

Der Präsident der Generalversammlung, der der Einbindung von Nichtregierungsorganisationen in die UN bekanntlich eher skeptisch gegenübersteht, nahm diesen Punkt wohlwollen auf. Jedoch verwies er auch auf die Mitgliedsstaaten, die einer Beteiligung von Jugendlichen und der Zivilgesellschaft immer erst zustimmen müssen.

Um auch in den nächsten Jahren noch mehr Mitgliedsstaaten zu motivieren Jugenddelegierte in ihre nationalstaatlichen Delegationen aufzunehmen, bat ich Herrn Deiss ein Schreiben an die Mitgliedsstaaten zu verschicken.  Wie bereits in den letzten Jahren üblich soll diese Aufforderung auf diese einmalige Chance zur Beteilung hinweisen. Wir schon sehr gespannt, wie viele Jugenddelegierten in diesem Jahr die Möglichkeit bekommen werden zur Generalversammlung zu fahren.

Eure Heidi