Aug 192014
 

Heidelberger Friedensbüro01.08.2014 – Rückblick zur Tourstation der UN-Jugenddelegierten in Heidelberg
Workshop über „Bildungsarmut vs. Leistungsdruck“ mit den
UN-Jugenddelegierten im Heidelberger
Jugend-Friedens-Büro:

Mehr als 25 Forderungen und Ideen haben Heidelberger Jugendliche im
Workshop „Bildungsarmut vs. Leistungsdruck“ gesammelt und den
UN-Jugenddelegierten mitgegeben, die im Oktober bei der
Generalversammlung der Vereinten Nationen deutschen Jugendlichen eine
Stimme geben. Dafür gehen sie von April bis August auf Deutschlandtour,
bei der sie Meinungen, Visionen und Forderungen von Jugendlichen
sammeln.

Traditionsgemäß war auch Heidelberg wieder Teil der Deutschlandtour der
UN-Jugenddelegierten. Am letzten Freitag besuchte Ozan Solmus das
Jugend-Friedens-Büro, um mit Heidelberger Jugendlichen über
Bildungsarmut und Leistungsdruck in Schulen zu diskutieren sowie
Forderungen zu sammeln.

Gestartet mit einem Kennenlernen aller Workshopteilnehmer, folgte
zunächst die Diskussion, was eigentlich unter Bildungsarmut und
Leistungsdruck zu verstehen ist. Bereichernd waren hier auch Erfahrungen
aus Kolumbien und Spanien aufgrund der Internationalität der Teilnehmer,
wodurch eine Fülle an Definitionen mit unterschiedlichen Perspektiven
zustande kam. Dann ging es an die Forderungen und 10559939_820421317968525_4785869428373328650_nAnregungen wie Bildungsarmut und Leistungsdruck in Schulen minimiert werden können. In mehreren Gruppen aufgeteilt, kamen mehr als 25 unterschiedliche Forderungen zusammen. Ozan Solmus lobte das Ergebnis, über das die
Jugendlichen sehr stolz sein können, da besonders vielfältige und konkrete Ideen gesammelt wurden.

Die Tourstation der UN-Jugenddelegierten war Bestandteil des Jugendforums des Heidelberger Jugend-Friedens-Büros. Unter dem Motto „Give Peace a Change“ soll durch Vorträge und Workshops der Friedensaspekt aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Den
Schwerpunkt bilden hierbei die Themen Bildung und der interkulturelle Austausch. Weitere Informationen zum Jugend-Friedens-Büro und den Projekten sind unter www.jugendfriedensbuero.org zu finden.

Autor: Markus Skoda, Jugendfriedensbüro Heidelberg

 

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