Okt 242008
 

New York, 23. Oktober 2008: Ein ganz normaler Tag für die Vereinten Nationen und ein Tag, auf den wir gespannt gewartet hatten, seitdem wir einen Flyer mit dem Programm des Welternährungstages in den Händen hielten: Bill Clinton kommt in die UNO! Außerdem dabei: Ban Ki Moon, dem Präsidenten der Generalversammlung, Miguel D’Escoto Brockmann, den Generaldirektor des Welternährungsprotamms, Dr. Jacques Diouf, und den Vorsitzenden des Wirtschafts- und Sozialrat, Léo Merores. Ein hoch besetztes Panel also. Dementsprechend voll war dann auch der Sitzungssaal des Treuhandrates, in dem die Veranstaltung über die Mittagspause statt fand.

Von links: Bill Clinton, Jacues Dilouf, Miguel D’Escoto Brockmann und Ban Ki Moon

Themen der Podiumsdiskussion war anlässlich des Themas des Tages vor allem die Nahrungsmittelkrise. „Die Finanzkrise und der Klimawandel fressen gegenwärtig die Erfolge in der Entwickungspolitik auf. Was tun, wenn wir in den nächsten 50 Jahren eine Weltbevölkerung von über 9 Milliarden (heute: 6,5 Milliarden) haben, während wir gleichzeitig auf eine internationale Rohstoff- und Klimakrise hinsteuern?“ so eine der von Bill Clinton aufgeworfenen Fragen. Und was, wenn wir in Europa zur gleichen Zeit einen Rückgang unserer jugendlichen Bevölkerung um über 25% haben, während gleichzeitig die meisten Länder in der Welt immer „jünger“ werden, fügen wirin Gedanken hinzu.

Leider war die Veranstaltung schneller vorbei, als es uns lieb war. Lange Diskussionen gab es im Anschluss in den UN Fluren, aber dann ging’s für uns schon sofort weiter in die nächsten Verhandlungen.

Nicolas und Astrid