Jul 172007
 

Warum China? Was hat denn China mit dem Jugenddelegiertenprogramm zu tun? Ganz direkt eigentlich nicht so viel, aber lest selbst: im letzten Jahr lud der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao 400 junge Menschen mit gesellschaftlichen Funktionen nach China ein um die Partnerschaft zu stärken.

Im Juli startete die erste Delegation mit dem Themenschwerpunkt „Jugendverbände und Jugendträger“ nach Peking, auch ich hatte mich für meinen Jugendverband, die KJG, beworben und wurde mit 100 anderen Vertretern ausgewählt. 10 spannende Tage in China standen uns nun bevor!

Da ich diesen unglaublichen Aufenthalt kaum in wenigen Zeilen beschreiben kann, nur ein paar kurze Rahmendaten und Eindrücke:

Wir reisten über Frankfurt nach Shanghai und Peking in die ländliche Provinz Henan, dann wieder nach Shanghai und zurück nach Frankfurt. Da wir Teil eine offiziellen Delegation waren hatten wir viele spannende Termine, z.B. beim Verband zur Armutsbekämpfung, in Gemeindezentren, bei einem Planungszentrum für die Olympiade 2008 oder einer Schule für geistig behinderte Kinder. Unsere Gruppe von Frau Reiser und Herrn Finke-Timpe aus dem Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geleitet.

China ist ein kulturell sehr spannendes Land und so kamen Kultur und Sehenswürdigkeiten auch nicht zu kurz. Die chinesische Mauer, der Shaolin-Tempel oder die Verbotene Stadt in Peking sind nur einige Beispiele hierfür.

Die Gruppe der Teilnehmer war spannend und nett, ich hatte die Möglichkeit viele neue Kontakte zu knüpfen. Auch einige Vertreter des DNK (Deutsches Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit) einer unserer Träger, waren mit dabei. Auch abseits des offiziellen Programms lies sich so, z.B. in der Altstadt von Shanghai, viel sehen und erleben.

Und natürlich: das Essen – nein, Hund gab es nie – dafür aber Entenfüße, Qualle oder Schildkröteneier und in manch einer Garküche noch andere Absonderlichkeiten wie Frösche, Insekten oder Hühnerköpfe… Und ich habe fast alles probiert!

Die Partnerschaft China-Deutschland bleibt sicher auch in den nächsten Jahren eine spannende Entwicklung, die ich mit Interesse verfolgen werde!

Marah