Mai 152014
 

03.05.2014 – Wie kann man einen Meinungsbildungsprozess organisieren, damit unsere Vertreter dort auch wissen, was die Jugend an der Basis denkt? Wir diskutieren, ob und wie stark sich ein Ortsverein auf kommunaler Ebene durch politische Aktivitäten einbringen sollte. Wie kann ein Ortsverein den Kontakt zu Gemeindevertretungen und Politiker*innen suchen? Lohnt es sich überhaupt hierfür die oft knappen Ressourcen einzusetzen?

CVJM worldwideEine knappe Antwort haben wir auf dem Internationalen Forum nicht gefunden, wohl aber den Handlungswillen von Menschen aus verschiedenen Kontinenten, Orte anders zu hinterlassen, als sie sie vorgefunden haben. „Alles was wir tun, ist doch irgendwie Politik, ist unsere Idee einer Gestaltung unserer Umwelt.“. Wie können Menschen dann zu der Aussage kommen, dass junge Menschen apolitisch, desinteressiert sind? In der offenen Diskussionsrunde wird klar, dass der Kommunikationsprozess zwischen lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene gestärkt werden muss – vielleicht ist es auch notwendig diese Ebenen hier und da zu durchbrechen.

Hierzu gehören Stimmen, die formulieren und Ohren, die offen sind für Ideen und Austausch. In dem Moment, in welchem mir etwas zugetraut, in dem mir ernsthaft zugehört wird, wachse ich an der Aufgabe, ich nehme die Verantwortung wahr, gestalte, formuliere. Dies ist auch ein Aufruf an Gemeindevertretungen und Politiker*innen nicht nur Verantwortung zu übernehmen, sondern auch Verantwortung zu übergeben!

Fragen zum Youth Empowerment begleiten uns noch bis in den Abend, wir tauschen uns aus, lachen, quatschen, essen, singen. Neben unserem Workshop fanden noch weitere zur Messbarkeit von Youth Empowerment, zu Risiken und Nebenwirkungen von Youth Empowerment und zu Youth Empowerment durch internationale Partnerschaften im CVJM und darüber hinaus, statt. Mit vielen Ideen und neuen Forderungen im Gepäck reisen wir zurück – empowert durch ein internationales Wochenende!

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