Jul 202006
 

Im Oktober werden sie als „Sprachrohr der deutschen Jugend“ an der UNO-Generalversammlung teilnehmen, schon jetzt trafen die deutschen Jugenddelegierten den Generalsekretär der Vereinten Nationen in Bonn. Christina Apel und Jan Martin Munz nutzten während der Eröffnung des UN-Campus die Möglichkeit, im Vorfeld der UNO-
Generalversammlung persönlich mit Kofi Annan zu sprechen.

Annan liegen die Jugenddelegierten traditionell am Herzen. Seit 1981 empfehlen die Vereinten Nationen, dass Mitgliedstaaten junge Gesandte in ihre Delegationen aufnehmen, um eine direkte Form der Jugendbeteiligung zu sichern. Annan betonte in der Vergangenheit immer wieder, dass niemand als guter Bürger geboren werde und junge Menschen von Geburt an eingebunden werden müssen. „Eine Gesellschaft, die sich von den Jugendlichen lossagt, schneidet sich ihre Lebensader ab“, mahnte Annan bereits 1998.

Nach dem Pilotjahr 2005 entsendet Deutschland mit Apel und Munz dieses Jahr zum zweiten Mal Jugenddelegierte nach New York. Dort werden sich diese als „Experten in Jugendfragen“ gegenüber den Diplomaten für die Belange junger Menschen einsetzen. Um sich auf ihre Aufgabe vorzubereiten, nehmen Christina Apel und Jan Martin Munz noch bis Mitte September an UN- und jugendpolitischen Veranstaltungen in ganz Deutschland teil, bei denen sie die Meinungen von Jugendlichen zu jugendrelevanten Themen sammeln, um diese später in New York zu vertreten.