Mrz 072007
 

Berlin, 07.03.2007 – Die gerade neu ausgewählten Jugenddelegierten zur UN Generalversammlung 2007, Marah Köberle (21) und Jonathan Mack (23), trafen am vergangenen Donnerstag Frau Al Khalifa, die Präsidentin der 61. UN Generalversammlung. Im Rahmen dieses Gesprächs überreichten Köberle und Mack der zweithöchsten UN Repräsentantin ein Schreiben mit der Bitte, Jugendpartizipation zu stärken. Al Khalifa versprach ihnen alle Mitgliedsstaaten aufzufordern, Jugenddelegierte in ihre nationalen Delegationen zur 62. Generalversammlung einzubinden.

2007 werden zum dritten Mal deutsche Jugenddelegierte an der UNO-Generalversammlung teilnehmen. Im Jahr 2006 waren Christina Apel (24) und Jan Martin Munz (22) Jugenddelegierte. Sie sind erst vor wenigen Tagen aus New York zurückgekehrt, wo sie an der Sozialentwicklungskommission des Wirtschafts- und Sozialrates (ECOSOC) teilnahmen. „Die Teilnahme an der Kommission war eine große Herausforderung. Als Stimme der deutschen Jugend haben wir die Erweiterung des Weltaktionsprogramms beeinflusst und Forderungen der Jugendlichen direkt eingebracht.“, berichtete Christina Apel nach ihrer Rückkehr aus New York. „Die jetzt beschlossene Erweiterung wird im Oktober in der Generalversammlung weiter verhandelt werden. Auf Marah und Jonathan kommt also eine spannende Aufgabe zu!“

Nach dem Besuch der Sozialentwicklungskommission von Apel und Munz haben nun Köberle und Mack das Amt der Jugenddelegierten 2007 inne. Sie begleiten im September die deutsche Delegation zur 62. Generalversammlung und setzen sich dort für die Belange der jungen Menschen in Deutschland ein. Zuvor beginnen Marah Köberle und Jonathan Mack ihre Deutschlandtour 2007. Auf zahlreichen Tourstationen in deutschen Städten diskutieren sie mit jungen Menschen über die Themen des UN Weltaktionsprogramms für die Jugend und sammeln deren Wünsche und Forderungen, um diese in New York einzubringen.

Träger des Programms für die deutschen Jugenddelegierten zur UN-Generalversammlung sind das Deutsche Nationalkomitee für Internationale Jugendarbeit (DNK) und die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN).