Sep 082013
 

daniel baur und elise, dsj08.09.2013 – Sport verbindet, Sport schafft Selbstvertrauen, Sport bedeutet Lebenslust. Sport ist für viele junge Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags und ihrer Persönlichkeitsentwicklung  – daher wollten wir es uns auch nicht nehmen lassen auf den letzten Metern unserer Deutschlandtour noch die Deutsche Sportjugend zu besuchen. Die Deutsche Sportjugend (dsj) vertritt die Interessen von über 10 Millionen jungen Menschen im Alter bis 27 Jahren, die in über 91.000 Sportvereinen organisiert sind. Damit ist sie der größte Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland.

Der große Blick in die Zukunft für die Engagementförderung im organisierten Kinder- und Jugendsport wurde beim Kongress ‘Junges Engagement im Sport’ geworfen, zu dem Vertreter*innen und Multiplikator*innen aus der ganzen Republik nach Frankfurt reisten. Ein Wochenende lang war Zeit, um Visionen für die zukünftige Arbeit der dsj zu entwicklen – ein guter Zeitpunkt um auch unsere Visionen als UN-Jugenddelegierte vorzustellen.

Schnell wurde klar: Sport und Politik liegen dicht elise am micbei einander und Fragen nach der Anerkennung von ehrenamtlichen Engagement im Sport oder inklusiven Sportangeboten sind letztenlich auch hochpolitische Fragen. Aus der Zukunftswerkstatt kristallisierten sich konkret folgende Forderungen heraus:

  • Ehrenamtliches Engagement muss mehr gesellschaftliche Anerkennung finden, beispielsweise durch ehrenamtfreundliche Schulen, Hochschulen und Arbeitsplätze.
  • Jungen Menschen muss mehr Mitsprache in den Vereinen ermöglicht werden, beispielsweise durch einen besseren Zugang zu Vorstandsämtern.
  • Freizeitangebote im Sport müssen die Teilhabe aller jungen Menschen ermöglichen: Barrierefreiheit muss auch im Sport gewährleistet sein. Um ein besseres Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu schaffen, sollte mehr Aufklärungsarbeit für alle Altersklassen geleistet werden. Diese Sensibilisierung kann z.B. durch Selbsterfahrungen in der Form von Blindengängen, Rollstuhlparcours etc. geschaffen werden. Mehr finanzielle Mittel müssen bereitgestellt werden, um beispielsweise Dolmetscher*innen für Gehörlose zu finanzieren. Inklusion ist ein langwieriger, durchdachter Prozess, der nicht kurzsichtig und überstürzt umgesetzt werden sollte.

publikumWir danken der Deutschen Sportjugend für die Einladung und finden das Engagement so vieler Ehrenamtler bundesweit spitze – da bleibt nur zu sagen: Weiter so!

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