Jan 142015
 
Eindrücke, eigens verfasst vom Gymnasium Kusel:Je suis Charlie!
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Die Welt zu Gast in Kusel!
Der Titel klingt vermessen, wenn nicht gar irreal, aber wer vertritt die Menschen des gesamten Erdballs und sichert möglichst allen ein friedvolles, gesundes und lebenswertes Leben? Die Vereinten Nationen (United Nations) haben diesen und andere Aufträge seit 1945 mit ihrer Gründung übernommen. Nahezu alle Staaten der Welt versammeln sich regelmäßig in der Generalversammlung in New York, um die Erreichung ihrer Ziele im Sinne der gesamten Weltbevölkerung zu überprüfen, zu diskutieren und Fortschritte der Länder anzumahnen.
Somit sind auch wir hier in Kusel angesprochen und dennoch nimmt man die UN so wenig in unserem Alltag wahr. Für die Schülerinnen und Schüler der Sozialkunde Leistungskurse der MSS 12 und 13 von Frau Johann und Herrn Teuber wurde die Distanz zwischen New York und Kusel dieser Tage sehr reduziert. Sie konnten ihre Vertreterin in New York, Celina Greppler, kennenlernen und mit ihr aktuelle Themen diskutieren.
 Forderungen aus Kusel
Celina Greppler vertritt in New York seit März 2014 bis März 2015 gemeinsam mit Ozan Solmus alle Jugendlichen aus Deutschland, um ihre Interessen, Ideen und Kritik in die politischen Prozesse einzubringen. Das alles machen Celina und Ozan sogar ehrenamtlich, ohne eine Bezahlung. Warum? Nun die Schülerinnen und Schüler merkten sehr schnell, dass es Celina ein großes Anliegen ist, z.B. in den Bereichen politischer Beteiligung von Jugendlichen, Inklusion, sexuelle Vielfalt und Toleranz, die Welt ein Stück weit kusel 4besser zu machen. Dazu braucht sie viele Meinungen und Ideen von Jugendlichen, um Gehör zu finden und mit Nachdruck für Veränderungen im Sinne der jungen Menschen zu kämpfen.
Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Kusel betonten dabei viele aktuelle Problemfelder wie den IS-Terror, den Ukraine-Konflikt, den Datenschutz oder die Folgen über den Anschlag in Paris. Sie diskutierten miteinander und gaben Celina Greppler viele Vorschläge mit, die sie im Februar in New York einbringen kann. Als Schule gegen Rassimus – Schule für Courage ist es dem Gymnasium Kusel sehr wichtig, die demokratischen Werte auf der Welt stärker gesichert zu wissen.Kusel 1
Wir danken Frau Greppler für ihr Engagement und ihren Besuch am Gymnasium Kusel sehr. Ebenso laden wir alle Schülerinnen und Schüler ein, sich einmal über www.jugenddelegierte.de zu informieren, um zu sehen, dass jede/r Einzelne etwas tun kann oder gar muss, wenn Veränderungen erreicht werden sollen.
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Eine ganze Menge an Forderungen konnten wir für die Sozialentwicklungskommission im
Februar mitnehmen.
Daneben haben wir gerne gemeinsam mit der Schülervertretung des Gymnasiums
ein eindeutiges Zeichen für das Recht auf freie Meinungsäußerung gesetzt!

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