Jul 232014
 

26.6.-29.6.2014 – Mit fortschreitendem Sommer rückt auch die Generalversammlung im Oktober immer näher. DSCN7268Im Rahmen der Vorbereitungen auf ihre Zeit bei der UN waren Celina und Ozan beim UN-Advocacy Meeting in Brüssel. Das vom Europäischen Jugendforum organisierte Treffen ermöglichte es den europäischen UN-Jugenddelegierten sich zusammen Strategien der gemeinsamen Einflussnahme zu überlegen.

Mit Jugendvertreter*innen, die im Oktober gemeinsam mit Celina uns Ozan im 3. Ausschuss sitzen sowie NGO-Vertreter*innen aus Norwegen, Finnland, Bulgarien, Schweden, Portugal, Slowenien, Serbien, Österreich, den Niederlanden, Belgien und der Ukraine verbrachten sie ein intensives Wochenende.

Durch die Expertise der Organisatoren konnten viele Fragen geklärt werden:
Wie kommuniziere ich meine Forderungen? Worauf muss ich achten? Wie läuft eine Sitzung genau ab? Welche Länder sind bei der Jugendresolution wichtige Entscheiderinnen?

Verschiedene Referent*innen aus der internationalen Jugend- und UN-Arbeit teilten hierbei Ihre Erfahrungen und Tipps mit den Delegierten.

In New York wird es darum gehen klare Ziele zu verfolgen, ohne dabei Lobbyarbeit aufgrund von rein zufälligen Merkmalen wie Geburtsort und Alter zu betreiben. Was heißt es in der heutigen Welt einer bestimmten Gruppe zugehörig zu sein oder ihr zugerechnet zu werden? Was sind ihre Merkmale und zugeschriebenen Charakteristika? Welchen Herausforderungen steht diese gegenüber? Lobbyarbeit für junge Menschen heißt diese in den Kontext intergenerationeller Gerechtigkeit zu stellen. Unser Ziel ist eine den Lebensumständen der verschiedenen Altersgruppen gerecht werdende Politik – hier ist im Bereich von Partizipation und Rechten junger Menschen auf nationaler wie internationaler Ebene noch viel Handlungsbedarf.

Gruppenfoto_BrüsselIn den am Wochenende stattfindenden Workshops konnten die Jugenddelegierten ihre nationale Arbeit und Schwerpunkte darstellen, um dann die Arbeit koordinieren und Arbeitsgruppen mit verschiedenen Themenschwerpunkten aufstellen zu können.

Während dem norwegischen Vertreter beispielsweise das Thema „Mental Health“ – unter anderem auch Motto des diesjährigen Weltjugendtages – besonders wichtig war, wollte die schwedische Vertreterin im Bereich „Education
for Sustainable Development“ arbeiten. So entwickelten sich verschiedene Arbeitsgruppen: „Youth Rights“, „Health and Inclusion“, „Education“ und „Youth Participation“ heraus, in denen dann bereits erste Standpunkte und Positionen ausdiskutiert werden konnten.
Neben all der inhaltlichen Vorbereitung konnten während des Wochenendes auch organisatorische Fragen geklärt werden: Es wurden bereits die ersten Wohngemeinschaften für die Generalversammlung in New York gegründet und weitere Treffen für den Sommer abgesprochen, um die europäische Vernetzung auszubauen.

Natürlich durfte bei aller Organisation und Arbeit auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Am Abend wurde gemeinsam die Stadt erkundet, bevor es dann nach der letzten morgendlichen Workshop-Einheit am Sonntagnachmittag wieder zurückging.

In den kommenden Wochen werden sich Celina und Ozan inhaltlich auf die Generalversammlung vorbereiten, um die Forderungen der Deutschlandtour effizient in die Arbeitsgruppen und schließlich auch Resolutionen
einbringen zu können.

Gerne könnt Ihr auch Eure Wünsche und Forderungen mit Celina und Ozan per Mail teilen, wenn es nicht gleiche eine Tourstation sein muss!

Ozan und Celina freuen sich schon auf die kommende intensive Vorbereitung!

 

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