Apr 182013
 

AEGEE – das steht für Association des Etats Généraux des Etudiants de l’Europe – und dahinter verbirgt sich eine große europäische Studierendenorganisation. Sie hat sich das Ziel gesetzt die Kooperation, Kommunikation und Integration zwischen jungen Menschen in Europa zu vermitteln. AEGEE ist offen für Studierende aller Fakultäten und Disziplinen und ist derzeit mit 13.000 Mitgliedern in etwa 200 Unistädten in 40 europäischen Ländern aktiv. Sie ist damit die größte interdisziplinäre Studierendenorganisation in Europa.

Florian konnte der Einladung zu der großen europäischen AEGEE-Versammlung folgen, die dieses Jahr in Mannheim stattfand – für Florian sozusagen ein Heimvorteil.

Etwa 20 Teilnehmer*innen nahmen am Workshop teil und kamen dabei aus ganz Europa – von Spanien bis hin zu Russland und von den Niederlanden bis hin nach Griechenland.

AEGEE Agora Mannheim

Im ersten Teil des zweistündigen Workshops brachte Florian den interessierten Zuhörer*innen das UN Jugenddelegiertenprogramm in Deutschland nahe. Viele haben von dem Programm weder in Deutschland noch in ihrem eigenen Heimatland gewusst.  Umso größer war nach ein paar Minuten Erklärung die Euphorie der jungen Europäer*innen.

Im zweiten Teil beschäftigten wir uns inhaltlich mit dem Thema „Jugendbeschäftigung“ und im Speziellen mit der Auswirkung von Praktika, Ehrenamt sowie non-formaler und informeller Bildung auf die Jugendbeschäftigung. In zwei Kleingruppen wurden insgesamt die folgenden vier Forderungen (auf Englisch) aufgestellt:

  1. To create a „Europe teacher“ to promote the possibilities of volunteerism and exchanges in high schools.
  2. To transmit a percentage of GDP to directly financially support informal education.
  3. To encourage the public / private sector to accept certificates of non-formal and informal education as additional value while students apply for jobs.
  4. To make the VISA system more flexible for people applying for non-formal and informal education (courses, events, example: recommendation sponsor or invitation letter)

Diese vier Forderungen nehmen wir gerne mit nach New York und versuchen sie so gut es geht einzubringen. Wir sind uns sicher, dass das Thema Jugendbeschäftigung auch dieses Jahr auf der globalen Agenda steht.

Nicht nur inhaltlich war der Workshop ein voller Erfolg. Auch haben einige Teilnehmer*innen versichert, dass sie sich bald mal darüber informieren werden, ob es in ihrem Land ein UN Jugenddelegierten-Programm gibt. Eins ist ihnen sicher: wir deutschen UN Jugenddelegierten stehen ihnen dabei gerne zur Seite.

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