Aug 152008
 
    Gruppe 1: Soziale Gerechtigkeit

– Freier Zugang zu Unis; keine finanziellen Hürden wie Studiengebühren o.ä.
– Sprachkurse in Kindergärten, um Kindern mit Migrationshintergrund nicht den Zugang zum deutschen Bildungssystem vorzuenthalten
– Internationaler Austausch zwischen Schulen

– Höhere Betreuungsquote in KiTas und Schulen (max. 10 Kinder auf einen Betreuer)
– Imagekampagne für Lehrer
– Zur Ausrüstung von Schulen
o Bücher umsonst
o Freier Internetzugang an Schulen
– Keine inoffiziellen Geschlechterquoten bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen
– Transparenz über Verwendung öffentlicher Gelder – lokale Mitbestimmung
– Ausweitung von Möglichkeiten von Bürgerentscheiden
– Sportförderung/ Freizeitgestaltung fördern
o staatliche Unterstützung von Sportvereinen und Jugendorganisationen darf nicht zurückgehen
o Jugendlichen müssen mehr konstruktive Freizeitmöglichkeiten angeboten werden

    Gruppe 2: Generationen

– Förderunng des Zuammenlebens aller Generationen
oz.B. Sozialwohnungen: Alt und Jung als Nachbarn nebeneinander
– Freiwillige ehrenamtliche Stellen für Pensionäre anbieten und fördern
– Integration von Jung und Alt im Alltag:
o Förderung des Erfahrungsaustausches durch gemischte Teams
o Fördeurung von Betriebskindergärten
Die Entscheidung FÜR ein Kind darf nicht eine Entscheidung GEGEN die Karriere sein
o Einbindung von demographischen Entwicklungen in Wirtschaftsstrategien
o Langfristige Entscheidungen in Unternehmen sollten den demographischen Wandel mehr einbeziehen, Bsp. Sozialplan

    Gruppe 3: Ziele – was will ich von meinem Leben?

– Grundsätzlich: Ziele sind individuell!
– Die Klassiker: Kind, Haus, Auto, einmal im Jahr in den Urlaub
– Die Folge: Arbeit und Kinderbetreuung muss gegeben sein
– ff. Rahmenbedingungen sollten hierzu erfüllt sein:
o KiTas, Kindergärten in Betrieben
o Hilfe bei der Suche von Kindergartenplätzen
o Soziale Absicherung und Unterstützung
o Förderung früher Familiebildung: Schwangerschaft während Ausbildung darf nicht in die Armut führen; keine Familienarmut!
– Lebensberatung:
o Betreuer zur Optimalisierung der persönlichen Bildungsbiographie
– Verhältnis muss vertraulich und persönlich sein
– Medien müssen gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und keine überhobenen Lebensstandards setzen wie z.B. von Celebrities
o Anstelle die Medien zu zensieren, sollten Jugendliche erzogen werden, verantwortungsvoll mit Medien umzugehen
o Verantwortung liegt v.a. bei Eltern und Schule bes. Vorschule
– Altersvorsorge muss gesichert sein, wenn man gearbeitet hat und so gut, wie es geht privat vorgesorgt hat (v.a. Planungssicherheit!)
– Bereitschaft zur Weiterbildung fördern; Weiterbildungsangebote fördern mit Hifle von Gewerkschaften u.a.
– Zufriedenheit und Anerkennung des Erreichten seitens der Gesellschaft
– Jedem, der bereit/ interessiert ist, müssen sich Perspektiven bieten
– Politik muss stärker auf die persönlichen Bedürfnisse von Familien eingehen z.B. Besuche von Problemfamilien; Mehr Bürger- und Realitätsnähe

    Gruppe 4: Flexibilität und Mobilität

– Unter Mobilität und Flexibilität darf Umwelt nicht leiden: Vor allem öffentliche Verkehrsmittel sollten gefördert werden
– Ländliche Gebiete dürfen nicht den Anschluss an Verkehrsanbindungen verlieren, wenn nötig unter Subvention
– Öffentliche Verkehrsmittel sollten sich über gesamtgesellschaftliche Verantwortung bewusst sein: hohe Preise? Infrastruktur? Bahnanbindung kann für kleine Orte auf dem Land Standortbonus sein etc.
– Nutzung von alternativen Energien im Verkehrsbereich
– Infrastruktur stärken, Verkehr von der Schiene auf die Straße
– Wir selbst sollten flexibler sein und Reisen, stressige Arbeitszeiten, Umzüge u.ä. in Kauf nehmen
– Tempolimit auf der Autobahn: die Gruppe ist gespalten zwischen nicht nachgewiesenen verbessertem Umweltschutz, Staureduzierung und Raser-Tourismus

    Gruppe 5: Jugendarbeitslosigkeit

– Vermittlungsprozess optimieren
– Mehr Berufsberater in der Schule
– Schulabgänger müssen im Idealfall bei Schulabgang einen Arbeitsplatz/ Ausbildungsplatz erhalten
– Beispiel Niederlande: Ein Berufsberater hat max. 15 Schulabgänger
– Verbesserte Alternativen: Soziales Jahr, Au-Pair, Sprachkurse; dem Nichtstun entgegenwirken
– Trennung von Geld und Bildung
– Kostenfreier Internetzugang; sozial schwache Familien werden benachteiligt im Bildungssystem; v.a. in Internetrecherche
– Arbeitsamt sollte Jugendlichen kostenlos Internet zur Arbeitsplatzsuche zur Verfügung stellen
– Zweckgebundene Unterstützung zur Weiterbildung an Eltern in Verbindung mit Sozialpädagogen; „Bewerbung“ der Eltern durch Antrag; Gewährung von max. 300€ im Jahr zur Arbeitsplatzsuchunterstützung
– Ausbau von BIZ-Mobilen
– Bekanntheitsgrad von Arbeitsplatzvermittlungsinitiativen fördern: Die Initiativen müssen ZU den Schülern kommen, nicht umgekehrt
– Forderung an Gesellschaft: mehr Leute müssen sich ehrlich umeinander kümmern!