Jun 022008
 
    Rat an Schüler:

• Hauptproblem: Null-Bock-Mentalität
• Ursachen: wenig attraktive Freizeitangebote, keine Perspektiven (auch beruflich), daher keine Motivation

• Benötigt werden: Vorbilder (v.a. Lehrkräfte und aus Familien)
• Mehr fachliche Kompetenzen, mehr Motivation, sollen sich für Schüler ernsthaft interessieren
• Schüler fühlen sich ansonsten nicht ernst genommen und von Lehrern abhängig

• Benötigt werden: Hobbies, Integration
• Jugendorganisationen übernehmen zentrale Rolle bei der Integration von Jugendlichen
• Problem: Jugendliche oft nicht/ nur schwer erreichbar
• Jugendorganisationen sollten sich v.a. an sozial schwache Familien richten

FAZIT: Sozial schwächere Familien müssen stärker an die Hand genommen werden.

    Rat an Schulen, Eltern und Politik:

Schulen:

• Mehr auf individuelle Stärken und Schwächen von Schülern eingehen
• Mehr Disziplin (Pausen etc.)
• Lehrer müssen besser ausgebildet werden (fachlich, mehr psychische Stärke „weinende Lehrer sind keine Respektspersonen mehr“)

• Neue Wege, um Lehrstoff lebendig und motivierend zu vermitteln

• Mehr Einblicke in Berufe
• Bewerbungstrainings (aber zur richtigen Zeit, nicht nur in der siebten Klasse)
• Mehr Praktika (2×2 Wochen sind nicht genug zur Berufsorientierung)
• Möglichkeit zur Planung eigener Projekte im Kurrikulum zum Erlernen von • Selbständigekeit und Teamfähigkeit

• Spätere Einteilung in leistungsspezifische Schulen, Schüler sollten sich nicht ständig neu eingewöhnen müssen, sprachliche Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

FAZIT: Mehr Orientierung, sei es am Lehrer als Person oder im der Übergangsphase zum Arbeitsmarkt

Eltern:

• Sollten Kinder weniger verwöhnen: Kinder sollten sich „etwas erarbeiten“, um fürs Leben zu lernen
• Autorität wahren und Respektspersonen bleiben, um sie auf die Verhältnisse im Beruf vorzubereiten; nicht Kinder sollten das Sagen haben, sondern Eltern

• Eltern müssen sich stärker um Kinder kümmern und sich für sie interessieren (Interessen fördern, Gefühl der Integration geben) und Kinder nicht in Ganztagsschulen „abschieben“

• Sollten Kindern nicht alle Arbeiten abnehmen

FAZIT: Mehr Eigenständigkeit der Kinder, aber vor allem ein höhere Verantwortungsgefühl seitens der Eltern

Politik:

• Finanzielle Unterstützung für Eltern als Ausgleich für verlorene Einnahmen durch Kindererziehung (demographischer Wandel)

• Höhere Strafen für Unternehmen, die nicht ausbilden (auch, wenn bereits vorhanden)

• Unterstützung von Kindern arbeitsloser Eltern; finanziell und materiell

• Schulen mit moderneren Lehrmitteln ausstatten z.B. PCs für Grundschulen

FAZIT: Chancengleichheit und Qualitätsverbesserung von Schulen