Sep 092008
 

Gruppe Burma vertreten durch Diana und Vicky:
Wie umgehen mit Kindern, die in Gefängnissen geboren wurden?

Probleme:
– Gefangene kennen in diesem Fall nicht den Grund für Inhaftierung
– Kinder, die im Gefängnis geboren wurden, haben nichts verbrochen

Forderungen:
– andere Nationen sollten sich dafür einsetzen, dass Kinderrechte, die bereits unterschrieben wurden auch umgesetzt werden
– Flüchtlinge sollten getrennt von regulären „Gefangenen“ werden
– Gefangene stellen auch Kosten dar; Nützlicher für das Land wäre es, wenn Flüchtline integriert werden
– Flüchtlinge sollten nach ihrer Ankunft psychologisch beraten werden
– Andere Länder sollten durch Spenden Flüchtlingslager unterstützen
– Derartige Vorgehen sollten durch ein internationales Kontrollgremium kontrolliert werden
– Kinderrechte müssen eingehalten werden!

Gruppe Brasilien vertreten durch Philipp:
Wie umgehen mit brasilianischen Straßenkindern und ihrer Angst vor der Polizei?

Forderungen:
– Wie Kinder von der Straße bringen?
– Z.B. über Spendenaktionen, Hilfsstationen, Freiwillige oder Fußballprojekte
– Fehlverhalten von Polizisten bestrafe
– Jugendstrafrecht entwickeln, in dem der Rolle von Kindern Rechnung getragen wird
– Neue Finanzierungsquellen suchen
– Verbot von Kinderarbeit härter durch z.B. Razzien durchsetzen
– Schuldenerlass => Erträge sollen in Sozialpolitik (v.a. Kinderpolitik) fließen
– Sozialhilfe für benachteiligte Familien einführen, zumindest um Grundbedürfnisse zu decken
– Evtl. auch Abkommen mit anderen Ländern => Tauschhandel mit Sachgütern
– Neue Industrien aufbauen; Investoren stärker anlocken

Gruppe England vertreten durch Melanie und Tanja: Wie umgehen mit muslimischen Mädchen, die in einem westlich geprägten Land, aufwachsen?

Forderungen:
– Behörden sollten mehr Werbung für Jugendamt u.a. Institutionen der Jugendhilfe machen
– Jugendamt sollte den Bereich „Familienhilfe“ stärker ausbauen
– Jugendamt sollte 24h am Tag/Nacht offen sein
– Stärkere Betreuung durch Jugendamt von Kindern, wenn Eltern dies nicht gewährleisten können
– Jugendämter sollten mehr unangemeldete Hausbesuche machen und Kontrollen ernster nehmen
– Immigranten sollten stärker dazu verpflichtet werden, sich an nationale Gesetzgebung zu halten

Gruppe Mexiko vertreten durch Lisa und Madlen:
Wie umgehen mit Muchachas („Dienstmägde“), die unter schlechten Verhältnissen arbeiten müssen?

Probleme:
– Misshandlung
– Ausbeutung
– Fehlende Versicherung
– Fehlende Bildung

Forderungen:
– Mindestalter für Kinderarbeit (max. 14); ansonsten Kinderarbeit melden
– Behörden sollen die Einhaltung des Kinderarbeitsverbots stärker kontrollieren
– Mindestandards für angemessene Arbeitszeiten, Pausen und Freizeit festlegen
– Misshandlungen verbieten; bzw. Anlaufstellen für Opfer einrichten
– Wirksame Bestrafungen für Täter entwickeln
– Recht auf Bildung => schulische Bildung soll stärker unterstützt werden
– Angemessene Wohnverhältnisse festlegen/ durchsetzen
– Mindeststandards bestimmter Pflichtversicherungen
– Aufklärung und Prävention von Eltern und in Schulen über die Gefahren von Arbeit in Privathaushalten
– Soziale Probleme sollten genauso wie wirtschaftliche Probleme angegangen werden. Die Grundeinstellung der Regierung muss sich hierfür ändern.
– Behörden, wie Jugendamt und Sozialamt sollten in allen Ländern eingerichtet werden.

Gruppe Philippinen vertreten durch André und Sebastian:
Wie umgehen mit Kindern, die auf Müllhalden aufwachsen?

Forderungen:

– Schulen in erreichbarer Nähe bauen
– Förderung von Unternehmen, die sich in der Nähe von Müllhalden gründen und Kinder vor Ort ausbilden
– Wohnsituation auf der Müllhalde verbessern
– Verbot von Kinderarbeit gilt auch auf Müllhalden!!! Es muss auch DORT kontrolliert werden!