Jul 182008
 
    Gruppe Verena und Martina: Was muss am dualen Ausbildungssystem verbessert werden?

Berufsschule:
• Technik der Berufsschulen z.T. rückständig
• Lehrer sollten mehr Fortbildungen besuchen und auf demselben Stand, wie der Betrieb sein
• Materialien sollten auf aktuellem Stand sein
Lehrer:
• Verbeamtung von Lehrern, damit Lehrer an Leistung gemessen werden
• Lehrer sollten mehr Fortbildungen machen
Unterricht:
• mehr mit praktischen Beispielen arbeiten, um Stoff aufzulocken (Motivation!!!!)
Betrieb:
• Durchlaufpläne im Betrieb sind problematisch und werden nicht immer eingehalten
• z.B. Springerazubis einsetzen, um dauerhafte und monotone Tätigkeiten zu vermeiden
Schüler/ Betrieb:
• in Schulen sind z.B. Maschinen zu alt, Schüler könnten Werkstücke auf der Arbeit herstellen (so müssen keine teuren Maschinen gekauft werden und der Einfluss des Betriebes auf Schule kann erhöht werden)
• Jüngere Lehrer einstellen, weil sie einen besseren „Draht“/ Bezug zu Jugendlichen haben
• Lehrer sollten evaluiert/ überprüft werden, um Qualität zu sichern (nicht nur eine einzige Prüfung nach Referendariat)

    Gruppe Max und Florian: Was muss am dualen Ausbildungssystem verbessert werden?

Berufsschullehrer:
• Das Kultusministerium sollte mehr Weiterbildung für Lehrer anbieten
• Stoff der Schule sollten besser zwischen Schule, IHK und Industrie abgestimmt werden (Ausbildungsrahmenvertrag und Lehrplan aufeinander abgleichen)
• Stadt und Gemeinden sollten technische Ausstattung der Klassenzimmer verbessern (mehr investieren!)
• Berufsschullehrer = oft praxisfremd! Es sollten Praktika für Berufsschullehrer angeboten werden
• Schulsprengel zu groß; mehr Berufsschulen
• Azubis im ersten Lehrjahr z.T. unterfordert, v.a. wenn Realschüler: Realschüler sollten anstelle des letzten Lehrjahres lieber das erste „weglassen“ dürfen
• Fehlende Sicherheitsausrüstung: Schutzbrillen, Haarschutz, Sicherheitsschuhe (Schulträger muss investieren!)

Betriebe:
• Azubis sollten nicht für körperlich zu schwere oder ausbildungsfremde Tätigkeiten (putzen, Stall ausmisten etc.!) hergenommen werden: Es sollten Kontrollstellen der HWK eingerichtet werden
• Prüfungsvorbereitungsmöglichkeiten sollten in den Lehrplan integriert werden
• Mindestausbildungslohn für Azubis, um Ausbeutung zu vermeiden!
• Klausel im Lehrvertrag verankern: mindestens 1 Jahr nach Ausbildung sollte ein Azubi übernommen werden

    Gruppe Jakob und Severin: Entwicklungspolitik und Kinderarbeit „Kinderarbeit, nein danke!“

• staatliche Kontrollen der Betriebe fördern!
• Sanktionierung bei Beschäftigung von Kindern
• Unterstützung der Bildungseinrichtungen: Bau von Schulen verpflichten (wenn Länder Entwicklungshilfe erhalten, sollte ein gewisser Teil für Schulbau eingesetzt werden)
• Mikrokredite für Familien
• Fair gehandelte Ware fördern: Gütesiegel für „kinderarbeitsfreie“ Waren
• Mehr Öffentlichkeitsarbeit für Fair Trade
• Steuererhöhungen für „nicht-Fair-Trade“ Produkte
• Fair Trade Tag einführen

• Existenzgrundlage für alle bilden:
• Sozialversicherungen in Entwicklungsländern einführen
• staatliche Korruption unterbinden
• Gewerkschaften internationalisieren

• Aufklärung Jugendlicher fördern (z.B. durch Jugenddelegierte ;-))
• staatliche Förderung von sozialen Berufen

    Gruppe Eva und Martina: Kinderarbeit in einer globalisierten Wirtschaft

• Bildung wird vernachlässigt, ist aber wichtig, um Jugendlichen den Ausbruch aus dem Teufelskreis der Armut zu ermöglichen:
• Unterstützung von Schulen
• Staatliche Unterstützung der Familien, damit Kinder nicht/ weniger arbeiten müssen
• wenn Staat selbst nicht in der Lage ist: Unterstützung durch Drittstaaten

Erwachsene:
• höhere Löhne für Eltern (Mindestlohn), damit Kinder nicht mehr arbeiten müssen
• „Weltpolizei“ soll Einhaltung internationaler Standards überprüfen
• Fair Trade Produkte fördern
• Kindergewerkschaften einrichten!

Globalisierung:
• Benzinpreise senken, um Stadt-Land-Gefälle zu überbrücken (Pendler!)
• Senkung der Lebensmittelpreise (Fair Trade!)

    Gruppe Andy und Florian: Bildung und Schule in Deutschland

Finanzielles:
• Schul- und Studiengebühren abschaffen
• Bücherkosten und Fahrgeld ersetzen, um Chancengleichheit von sozial schwachen Familien zu erhöhen
• Investitionen in Lehrer und Fortbildungen; Ausstattungen der Klassenzimmer (Tafel, Anschauungsmaterial, Bücher, Sportgeräte, Schulhof/ Gebäude)
Schulbücher:
• sollten stärker an Lehrplan angeglichen sein (keine Schulbücher von 1980!)

Lehrer:
• bessere Ausbildung; sollten sich selbständig in ihrem Fach bewegen (Wikipedia ist kein Unterrichtsmaterial!)
• Ausgeglichenheit der Geschlechter (Lehrer und Lehrerinnen!)
• Lehrermangel bekämpfen
• Lehrer sollten ihre Rolle als Vertrauenslehrer stärker wahrnehmen
• Lehrer sollten dazu verpflichtet sein, sich immer auf dem neuesten Stand zu befinden (Fortbildungen, aktuelle Zahlen!)
• Leistungsbezogene Vergütung von Lehrern
Lehrerevaluation am Ende des Schuljahres: nach Erfolgsquote, nach Ausfallstunden, Lehrerprovision bei positiven Ergebnissen (Engagement, Fortbildungen, überdurchschnittlich gute Prüfungsleistungen der Schüler)

Betreuung:
• Lehrer müssen individueller auf Schüler eingehen, z.B. schwache Schüler fördern (Lehrer sollten auf Schüler zugehen und z.B. Nachhilfe anbieten)
• Vertretungslehrer gemäß ihrer Ausbildung einsetzen (kein Spanischlehrer für Englisch!)
• Zeitgemäße Unterrichtsgestaltung (neues Gerät, Arbeit mit PC) : KEINE FOLIEN VON VOR 2002! (wegen Euroeinführung ;-))

Schulsystem: Vorschläge für Reform des Schulsystems!
• Schüler sollten leichter zwischen Schulsystemen wechseln:
• Zusammenfassung von Haupt- und Realschule und für z.B. begabte Schüler „Zusatzunterrichtspakete“ anbieten
• Wer sich in bestimmten Fächern fortbilden will, sollte in diesen Fächern auch das Gymnasium besuchen
• Forderungen an allgemeine Gesellschaft:
• Lehrer sollten „freundlicher“, „interessierter“ sein
• gerechte Behandlung von Schülern