Sep 272007
 

Köln, 26. September 2007: Drei Tage lang kamen über 400 ehren- und hauptamtliche Jugendarbeiter, Wissenschaftler und Politiker aus 7 deutschsprachigen Ländern und Regionen in Köln zusammen, um über das europäische Jugendprogramm „Jugend in Aktion“ (neue Förderperiode 2007-2013) zu diskutieren. Diskutiert wurde über politische Prioritäten des Programms, die neue Arbeitsweise, neue Konzepte und über Herausforderungen, insbesondere die Einbeziehung von benachteiligten Jugendlichen.

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In meiner Funktion als Jugenddelegierter war es durchaus lohnenswert, da ich Informationen über unsere Arbeit an viele Jugendverbände und –initiativen auf unterschiedlichen Ebenen (lokal-national) geben konnte. Zudem konnte ich ein Videointerview mit Pierre Mairesse führen, dem Direktor für Jugend, Sport und Beziehungen mit den Bürgern des Generaldirektorats Bildung und Kultur der Europäischen Kommission. Die internationalen Jugenddelegierten versuchen gerade Stimmen von Jugendlichen aus der ganzen Welt für ihre Arbeit zu sammeln, sowie Stimmen von Politikern, wie sie positiv von Jugendlichen beeinflusst wurden in ihrer Arbeit.

Ansonsten konzentrierte ich mich auf dem Forum im Wesentlichen auf meine Jugendarbeit mit und für junge Roma. Ich bot einen Workshop an und konnte in zahlreichen Diskussionsrunden teilnehmen. Malte Spitz, Sprecher unseres Trägers DNK, diskutierte noch am ersten Tag eifrig mit, als es ob die jugendpolitischen Herausforderungen in Europa ging. Ansonsten blieb während der drei Tage viel Zeit sich mit Jugendverbänden und Projektträgern auszutauschen, sowie sich kritisch im netten, offen Dialog mit der Nationalagentur über das Programm und dessen Umsetzungsschwierigkeiten auseinander zu setzen.

Jugend in Aktion bietet Jugendverbänden und Jugendlichen zahlreiche Förderungsmöglichkeiten durch internationale Jugendbegegnungen, lokale Jugendinitiativen, den Europäischen Freiwilligendienst und durch unterstützende Maßnahmen!

Ach, ich muss ja auch einmal erwähnen, dass es auf solchen Konferenzen nicht nur ernst zugeht. Es finden sich viele engagierte Vereine und (nicht immer) junge Leute zusammen und das Unterhaltsprogramm war richtig nett! Beeindruckend war die Musik-, Tanz-, Theatervorstellung etwa 7 Jugendlicher mit Migrationshintergrund aus Köln: Planet Kultur e.V.

Jonathan