Jun 032010
 

GrüneJugemdHH

Am 03.06.10 hatte ich die Gelgenheit bei einem Aktionstag zum Thema Bildung bei der Grünen Jugend Hamburg dabei zu sein. Es war spannend, mit verschiedenen Jugendlichen über das Thema Bildung ins Gespräch zu kommen und letztendlich auch noch abschließend beim erstmalig stattfinden BildungsSlam mit dabei zu sein.

In der Lebensrealität von Jugendlichen nimmt Bildung einen der wichtigsten Plätze ein.

Darüber hinaus ist Bildung dabei eines der Themen, was am Häufigsten und Kontroversesten diskutiert wird. Wie viel Bildung ist genug? Wie soll man lernen? Wie lange soll man gemeinsam lernen? Und was definiert eigentlich Bildung? Gerade deswegen habe ich mich besonders gefreut, am Donnerstag mit vielen Jugendlichen über gerade dieses Thema ins Gespräch zu kommen!

Genereller Konsens bestand darin, dass das Bildungssystem in Deutschland mehr finanzielle Mittel benötigt, damit, anstatt Problemlösungen, endlich wieder gestalterische Bildungspolitik realisiert werden kann. Generell wurde häufig kritisiert, dass das Bildungssystem immer mehr ökonomisiert wird und den Jugendlichen nicht mehr genug Zeit bleibt neben der Schule Aktivitäten nachzugehen.

Ein spannendes Thema war auch die Frage, wie lange gemeinsam gelernt werden sollte. Obwohl viele Jugendliche zustimmten, dass die Aufteilung nach der vierten Klasse zu früh ist, gab es bezüglich der Ausgestaltung des längeren gemeinsamen Lernens Meinungsverschiedenheiten.

Darüber hinaus wurde die Forderung nach mehr Mitbestimmung der Schüler/innen laut. Schüler/innenvertretungen werden von vielen Schulleitungen, u.a. aufgrund des enormen finanziellen Drucks und der dadurch generell angespannten Situation, häufig nicht ernst genommen und eher als Last anstatt als Chance gesehen. Das ist ein nicht akzeptabler Zustand!

Abschließend an die angeregten Diskussionen gab es an diesem Tag noch den ersten BildungsSlam Hamburgs. Ich durfte ebenfalls als Teilnehmer dabei sein und so gab es ganz unterschiedliche Wortbeiträge zum Thema Bildung. Manche waren ernsthaft, manche eher lustig, aber durchweg alle haben die Zuhörer/innen zum Nachdenken angeregt und so endete eine wunderschöne Tourstation in Hamburg.