Okt 242012
 

Heute feiern die Vereinten Nationen ihren 67. Geburtstag. Grund genug für uns mal wieder einen Artikel zu schreiben und euch etwas über unsere Arbeit zu berichten.

Dieses Jahr sind viele Resolutionen erst sehr spät gestarten, so dass wir uns in den ersten Wochen gemeinsam mit den anderen Internationalen Jugenddelegierten vor allem auf eine Resolutionen konzentriert haben, die Gewalt gegen Frauen verhindern soll. Außerdem haben wir noch an Resolutionen über Frauen- und Mädchenhandel, Folter und Freiwilligenarbeit gearbeitet und versucht jeweils einen stärkeren Jugendfokus in die Resolutionen zu bringen. Ob uns das gelingen wird steht leider noch nicht fest, denn die Resolutionen sind noch lange nicht zu Ende verhandelt.

Diese Woche fokussieren wir uns stärker auf die Kinderrechtsresolution sowie auf eine weitere Resolution, die sich um die Stärkung von Mädchen und Frauen kümmert. Da es am Anfang diese sonst unübliche Verzögerung bei dem Start der Verhandlungen der Resolutionen gab sind wir jetzt, wo es in die heiße Phase geht leider nur noch sehr wenige Internationale Jugenddelgierte und auch wir können bei den meisten Resolutionen nur den Anfang mitverfolgen und hoffen, dass wir mit unseren Argumenten genügend Mitgliedsstaaten langfristig überzeugen können.

Ansonsten waren unsere letzten zwei Wochen sehr stressig, arbeitsreich und schlafarm, wie ihr eventuell auch schon auf den Fotos bemerkt habt. Wir haben uns mit vielen unterschiedlichen Leuten getroffen, haben Newsletter geschrieben, gedruckt und verteilt, unsere Arbeit mit den anderen Internationalen Jugenddelegierten koordiniert an den Resolutionen gearbeitet, die bereits draußen waren und unsere Rede gehalten und ein Side-Event zum Thema Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte gehalten, um dieses Thema stärker in den Nachfolgeprozess der Millenium Entwicklungsziele einzubinden, da diese ja bereits im Jahr 2015 enden.

Zur (Geburtstags-)feier des Tages haben wir alle unsere vier Newsletter für euch als hier Zip-Datei zusammengefügt – ihr könnt euch also bis zu unserem nächsten Artikel alle Newsletter einmal in Ruhe durchlesen und sehen, was die Internationalen Jugenddelegierten geschrieben haben – wir finden es lohnt sich!