Warum gibt es uns?

 

Bereits seit 1981 empfehlen die Vereinten Nationen (UN), dass Mitgliedstaaten Jugenddelegierte in ihre Delegationen aufnehmen, um eine direkte Form der Jugendbeteiligung zu sichern. Viele Länder machen von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Seit 2005 hat auch Deutschland zwei Jugenddelegierte, die die deutsche Delegation zur Generalversammlung der Vereinten Nationen nach New York begleiten. Dort setzen wir uns  für die Belange junger Menschen ein, indem wir den Diplomaten*innen als ‚Experten*innen in Sachen Jugendfragen‘ die Sichtweise von Jugendlichen näher bringen.

Jugenddelegierte spielen daher eine wichtige Rolle, um Jugendpartizipation JD Redeauf internationaler Ebene umzusetzen. Jugendpolitik, die gemeinsam mit Jugendlichen gestaltet wird, hat nicht nur eine stärkere Legitimation, sondern auch bessere Aussichten auf Erfolg. Letztendlich sind Jugendliche Expert*innen in den Politikbereichen, die sie betreffen, und haben das größte Interesse an effektiven und nachhaltigen Lösungen.

Es hat sich außerdem gezeigt: Jugenddelegierte bereichern die politischen Diskussionen mit neuen Perspektiven, Kreativität, Energie und Idealismus. Für erfolgreiche und nachhaltige politische Entscheidungen leisten Jugenddelegierte einen wertvollen Beitrag.
 

Aus diesen Gründen wurden im ‚Weltaktionsprogramm für das Jahr 2000 und darüber hinaus‘ die Mitgliedsstaaten aufgefordert, ‚Repräsentanten der Jugend in ihre nationalen Delegationen zur  Generalversammlung und anderen relevanten Treffen der Vereinten Nationen mit aufzunehmen, um so die Kommunikationskanäle bei jugendrelevanten Diskussionen zu stärken und Lösungen zu Problemen zu finden, mit denen Jugendlichen in der heutigen Welt konfrontiert sind.‘

Der Grundgedanke von Jugendpartizipation bei Entscheidungsprozessen der Vereinten Nationen wurde in weiteren Resolutionen aufgegriffen, beispielsweise in A/Res/50/81 und A/Res/64/130.