Jun 092008
 

Bei der Friedrich Ebert Stiftung in Bonn

Bonn, 6. Juni 2008: Mit der Bonner Oberbürgermeisterin, Frau Bärbel Dieckmann, dem Philosophen Dr. Martin Booms und der finnischen Bildungswissenschaftlerin, Heli Europäus, saß ich als „Stimme der Jugend“ auf einem Podium im Haus der Friedrich Ebert Stiftung, um über „Jugend und Bildung“ zu diskutieren.
200 Schüler des Schülerplanspiels SPUN und ca. 150 weitere Interessierte bildeten das Publikum.
Nach einen gehaltvollem Vortrag durch Dr. Booms ging es auch gleich zur Sache: Kompetent begleitet durch die Moderation des SPUN Generalsekretärs Thimo Heisenberg warfen sich die Beteiligten in eine Diskussion um die Effizienz bildungspolitischer Maßnahmen.
Ist unser Bildungssystem wirklich am Ende? Ist PISA wissenschaftlich? Verbessert es die Motivation oder Leistungsbereitschaft unserer Schüler, wenn wir das Gymnasium auf 8 Jahre (G8) verringern? Welche Rolle spielt auch bei uns das Elternhaus und sollten Lehrer Fehler der Eltern überhaupt ausgleichen? Wie wichtig ist die Größe unseres Bildungsetats und bringt mehr Geld auch mehr Qualität? Wer entscheidet am Ende, was das Beste für mich ist? Die Eltern, die Schule, oder gar ICH SELBST?

Vor lauter Meldungen, kritischen wie lobenden Anmerkungen, Vorschlägen und Fragen ging die Zeit wie im Flug herum, sodass unser Moderator Thimo am Ende die Runde abbrechen musste.
Mit Respekt aber blicken wir zurück auf eine mutige Politik, die sich für einen Abend auf einen echten Dialog mit Jugendlichen eingelassen hat.

Bis zum nächsten Mal,

Astrid