Weltaktionsprogramm für die Jugend: Jugend und ihr Wohlbefinden

 

Dieser Themenbereich untersucht die Faktoren, die negativ die Entwicklung junger Menschen beeinflussen können, bzw. ihr gesundheitliches Wohlergehen bis hin zum Tode gefährden. Gerade das Schicksal von Kindersoldaten und die gravierenden Auswirkungen der HIV/AIDS-Epidemie haben in den letzten Jahren Schlagzeilen gemacht.

Gesundheit

Erbringung grundlegender Gesundheitsdienste; Aufbau einer Gesundheitserziehung; Förderung von Gesundheitsdiensten, namentlich im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Ausarbeitung entsprechender Aufklärungsprogramme in diesen Gebieten; Förderung guter hygienischer Verhältnisse und des richtigen Hygieneverhaltens; Verhütung von Krankheiten bei Jugendlichen, die aus gesundheitsschädlichem Verhalten entsteht; Beseitigung des sexuellen Missbrauchs junger Menschen; Bekämpfung der Mangelernährung bei jungen Menschen.

HIV/AIDS

Bewusstseinsstärkung von Jugendlichen über HIV/AIDS-Prävention, Vorsorge und Behandlung; Unterstützung genereller HIV/AIDS-Erziehung unter Betrachtung von Gender-Ungleichheiten; Gesetze und rechtliche Mittel zum Schutz von gefährdeten Jugendlichen.
Drogenmissbrauch
Mitwirkung der Jugendorganisationen an Programmen zur Nachfragesenkung; Ausbildung von Studenten der Medizin und medizinnaher Disziplinen im rationalen Einsatz von Arzneimitteln, die Suchtstoffe oder psychotrope Stoffe enthalten; Behandlung und Rehabilitation von jungen Menschen, die Drogen missbrauchen oder drogenabhängig sind, sowie von jugendlichen Alkoholikern und Rauchern; Betreuung jugendlicher Drogenkonsumenten sowie drogenabhängiger Verdächtiger und Straftäter im System der Strafgerichtsbarkeit und in den Gefängnissen.

Jugendkriminalität

Vorrang für Präventivmaßnahmen; Verhütung von Gewalt; Rehabilitationsdienste und -programme.

Mädchen und junge Frauen

In den Themenbereichen Diskriminierung, Bildung, Gesundheit, Beschäftigung und Gewalt werden besondere Handlungsvorschläge gemacht.

Jugend in bewaffneten Konflikten

Schutz von jungen Menschen unter acht Jahren vor der direkten Beteiligung in bewaffneten Konflikten; Unterstützung der Reintegration von Kindersoldaten und Schutz von Nicht-Kämpfern; Förderung der aktiven Jugendbeteiligung im Erhalt von Frieden und Sicherheit.

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