Mrz 232011
 

Heidi und Andreas auf dem Weg in den FamilienausschussAm Mittwoch, den 23. März, nahmen wir an der Sitzung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Paul-Löbe-Haus in Berlin teil. Für uns war es wichtig einen Einblick zu bekommen: Wie arbeitet der Bundestagsausschuss? Wer vertritt dort die Interessen der Jugendlichen? Welche jugendpolitischen Themen diskutieren die Politiker(innen) gerade heiß? Was sind die unterschiedlichen Positionen?

Als größter Beratungspunkt gaben die Fraktionen ihre Stellungnahmen zum Gesetzentwurf zur Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes ab. Dass Jugendfreiwilligendienste eine sinnvolle Sache sind und gestärkt werden müssen – soweit waren sich alle einig. Wie das genau funktionieren soll, haben die Parteien aber noch unterschiedliche Auffassungen.
In diesen Kontext spielte auch der zweite Beratungspunkt hinein: Die Aussetzung der Einberufung zur Wehrpflicht. Insbesondere ging es um den freiwilligen Wehrdienst und seine Ausgestaltung. Auch wenn das Themen der deutschen Jugendpolitik sind, die mit den Vereinten Nationen wenig zu tun haben, war es für uns interessant die Debatte zu verfolgen. Denn hier werden weit reichende Entscheidungen getroffen, die die Jugendlichen in Deutschland betreffen.
Wirklich aufschlussreich war für uns schließlich die abschließende Beratung zum Thema Schulabbrecher. Ausgehend von einer EU-Initiative, um die Schulabbrecherquote zu senken, warfen die Jugendpolitiker(innen) einige Fragen auf, was denn Deutschland hierfür bereits unternimmt oder in Angriff nehmen sollte. Staatssekretär Dr. Kues gab hierzu einen Überblick, welche Programme gerade von Seiten des Familienministeriums laufen, z.B. Jugend stärken oder 2. Chance.
Da wir auf der Deutschlandtour mit Jugendlichen in ganz verschiedenen Lebenssituationen ins Gespräch kommen wollen, finden wir das einen hervorragenden Anknüpfungspunkt.