Forderungen „HIV/AIDS“

 

Forderungen aus Mettmann zum Thema „HIV/AIDS“

Frauen und Aids -> Bildung fehlt (Teufelskreis)
In Deutschland:
– Ignoranz – Umsetzung fehlt
– Aufklärung ausreichend an allen Schulen?
o Verständnis
o Art der Aufklärung an Niveau der Schüler anpassen
– Nativität, zu viel Vertrauen dem Freund gegenüber
– Statistiken oft realitätsfern
– AIDS außerhalb der Schule Thema?
o sehr präsent in den Medien (Werbung)

Immigrationsproblem in Deutschland
– werden sofort mit deutscher Werbung konfrontiert
– Gespräche über AIDS (z.B. mit Partner)?
– Prostitution
– Verantwortung trägt das Volk/die Gemeinschaft, gegenseitige Aufklärung gleichaltriger

Verantwortung des Papstes?

Verhalten bei Unfällen
 kein direkter Kontakt
 in Deutschland denkt man nicht sofort an AIDS
 immer Handschuhe, Maske für Mund-zu-Mund-Beatmung

– Kondom beim Sex – Handschuhe beim Helfen
– falsche Vorbilder im Fernsehen: kein Gebrauch von Kondomen, kein Gebrauch von Handschuhen

– Fremdgehen von Partnern -> Vertrauen? -> regelmäßiger AIDS-Test

Veränderungen:
– Aufklärung auch in Afrika
– Zugang zu Medikamenten (Kosten)
– Pflichtuntersuchungen (Vergleich Untersuchung im Jugendalter J1)
o Bluttests
– Vermittlung der Aufklärung muss untereinander geleistet werden (mehr Vertrauen in Einheimische)
– Alternative zu Pflichtuntersuchung: Motivation zum Testen/jeder lässt sich testen und zeigt (z.B. durch Armband) Verantwortung nach außen hin
– Möglichkeit zur Benutzung von Kondomen in Bordellen, zur Verfügung stellen/Plakate
– Flyer oder Prospekte sollen z.B. in Discos verteilt werden

– Armut, Prostitution, Teufelskreis
o Bildung, Aufklärung, Prävention
o sozialer Hintergrund
o Religion/katholische Kirche
o Ursprung/Verbreitung/Regionen
– Zugang zu Medikamenten, Medikamentenpatente
– Perspektiven/Möglichkeiten fehlen
– Behandlung infizierter Personen <----> Investition in Aufklärung

– Aufklärung über Krankheit fehlt
– Unterschied Industrieländer und Afrika/Entwicklungsländer
– gezielte Investitionen in Menschen
– Armutsbekämpfung -> Zeit zum Nachdenken
– Nahrungsmittelversorgung muss geregelt und verbessert werden
– Verbindung Bildung und Aufklärung
– Problem: externe und interne Versorgung (Kombination)
– Hilfe zur Selbsthilfe -> Wirtschaftskreislauf
– externe Hilfe, um Basis zur Selbstversorgung zu schaffen
– Ziel der Entwicklungsgelder
– Aufklärungsarbeit: über Krankheit, Sinn des Kondoms, Bedeutung für Zukunft verdeutlichen -> Aufklärung als Voraussetzung für Ausbildung?
– Prävention wichtig -> Eindämmung
o Anfang bei Kindern (Schulen)
– Schwerpunkt auf junge Generation
– öffentliche Events zur Aufklärung nutzen (Fußball WM -> Public Viewing-Areas, Werbespots)
– Stellung der Frau
– Star/Promi aus Afrika, der auf AIDS aufmerksam macht /z.B. Fußballmannschaft)
– Vermittlungsperson (Diktatoren?), Partner (auch Firmen) -> Zwang, Sanktionen?

schlechte/kaum Bildung

 keine Perspektiven

 kein Verdienst

 ARMUT

 Nahrungsmittelknappheit

 Prostitution zur Selbstversorgung

 Risiko der Infektion

 Übertragung des Virus

 Eltern sterben

 Waisenkinder

 ARMUT

1. Aufklärung  Umsetzung
2. Ausland  Deutschland

– Im Gymnasium zu viel Aufklärung (ist zwar wichtig, allerdings in Maßen – eher Gleichgewicht für alle (z.B. Hauptschulen,…))
– in sozial schwachen Familien weniger Aufklärung? Vielleicht keine Antworten auf Fragen?!
– In Medien könnte mehr Aufklärung stattfinden, z.B. in Soaps, Medien sprechen anders an -> deshalb wird es deutlicher; wachrütteln von Jugendlichen
– Ein Schicksal kann helfen, dass es deutlicher ist -> direkter Kontakt mit infizierten Menschen
– Darüber reden und Fragen stellen können
– evtl. mehr Aufklärung der Erwachsenen/älterer Leute
– vielleicht zu wenig Akzeptanz? Medien könnten helfen
– Im Politikunterricht Lebensgeschichte aus Afrika behandeln und auch über Deutsche
– viele schieben es von sich weg -> blindes Vertrauen. Kontrolle wäre besser
– oft wird nicht direkt über AIDS in einer Beziehung geredet, eher über Verhütung

Themen: Afrika
Aufklärung/AIDS in der Gesellschaft

Thema I: Aids in der Gesellschaft/Aufklärung

1. Wie sieht es aktuelle aus?
– Aufklärung: ja, im Bezug auf Prävention, aber: was wenn man schon infiziert ist? (verschiedene Übertragungswege: Blutspende, bei Unfällen)

Thesen:
– Aufklärung zu spät
– Unterschiede zwischen den verschiedenen sozialen Schichten! (bei Menschen aus ‚unteren Schichten’ früher notwendig, weil: höhere Risikobereitschaft)
o mediale Überpräsenz: Jugendliche sind schon abgehärtet, Thema langweitt bereits zum Teil
– woher bekommt ein 13-jähriger Kondome? Schlechte Zugänglichkeit? -> Hemmungen beim Kauf (Jugendliche gehen lieber zum Kondom-Automat)
– Diskriminierung der HIV-positiven am Arbeitsplatz/darf man deshalb gefeuert werden? -> gesellschaftliche Akzeptanz schlecht

2. Was könnte man unternehmen? Maßnahmen/Lösungen?

Pflichtuntersuchung (alle 3 Jahre) -> würde man dann noch ein Kondom benutzen
 wenn positiv: wie würden die Menschen damit umgehen
 keine Zwangsmaßnahmen akzeptabel/legitim

Einzige Lösung: Prävention
– früher, drastischer, intensiver (Altersgrenze fürs 1. Mal sinkt)
– auch über Abschreckung

– Kondome für alle: wo kriegt man Kondome her?
– Akzeptanz der breiten Masse/Gesellschaft erhöhen und zwar über Aufklärung (über Medien/Prominente)
– Menschen die bereits HIV-Positiv sind in die Pflicht nehmen und ihnen ihre besondere Verantwortung aufzeigen

Thema II: Afrika

1. Wie sieht es aktuelle aus?
– Aufklärung in Afrika schwierig -> wenig bzw. keine Bildung -> Medien nicht so stark verbreitet
– auf dem Land schlechter als in der Stadt
– Frauen prostituieren sich in ihrer Not/Armut (auch Sugar-Daddies)
– viele Aidswaisen
– der afrikanische Mann ist nicht dazu bereit ein Kondom zu benutzen. Sieht die Notwendigkeit nicht ein
– katholische Kirche hat verkalkte Ansicht im Bezug auf Verhütung -> ist gegen Kondome

2. Was könnte man unternehmen?
– Kindergerechte Comic-Kampagnen (KKK)
– Druck auf katholische Kirche ausüben
– Über Theateraufführungen in Dörfern spielerisch Wissen vermitteln
– finanzielle Unterstützung für Frauen gegen Prostitution
– Mikrokredite/Modell: Grameen-Bank
– Hilfe zur Selbsthilfe
– Kampagnen mit afrikanischen Fussball-Stars
– zu den Menschen in den Dörfern gehen und in eine Diskussion kommen

Themen: HIV/AIDS national

– Nebenwirkungen der Medikamente
– Diskriminierung
– Prävention
– Sicht der Kirche
– Prostitution
– Infektion durch Spritzen
– Zwangstests
– Verbreiterung per Blutkonserven
– Entwicklung der Krankheit

Zwangstest:
Positiv
– vor sich selber geschützt
– können sich behandeln
– keinen anstecken
– frühe Diagnose

Negativ:
– Menschenrechtsverletzungen
– jeder für sich selbst verantwortlich
– jeder wird gezwungen damit zu leben
– regelmäßige Tests: zu teuer
– schwer durchzusetzen

Wie damit umgehen
– nicht veröffentlichen
– nicht eintragen
– positive Bestragen, wenn sie ungeschützten Sex haben
– wie nachweisen?

Wie Ausgrenzung verhindern?
– Kann man sie verhindern?
– es wird gesagt HIV-positive sind zu dumm, auch wenn sie z.B. durch Blutkonseven angesteckt haben
– sich selber ausgrenzen
– Prävention: Aufklärung zur Ansteckung
– Kontakt mit AIDS-Kranken fördern -> Ausgrenzung herabsetzen (keine Angst mehr vor Umgang)
– offen sagen, dass man infiziert ist
– Berührungsängste vermindern -> Infizierte auffangen
– Respekt: vor Selbstbewusstsein offen damit umzugehen aber nicht vor Infizierung (auch wenn nicht unbedingt selber schuld)
– Art der Prävention: Jugendliche klären Jugendliche auf
– Leichtsinn: Jugend? -> oft vorsichtiger; Erwachsene -> zu sicher (Gefahrenbewusstsein nimmt ab -> Ehe)
– Auffrischungsarbeit (kontinuierlich)
– Prävention hauptsächlich an der Schule -> interessante gestalten, sonst nicht aufgenommen.
– Aufklärung auch an der Uni, sehr sinnvoll da Risikogruppe und abnehmende Angst
– Religion und Aids: übertriebene Reaktion
– Aufklärung in Schule: Abkopplung vom Biologischen, mehr Praxisbezug
– nicht erst in der 10. Klasse sondern früher
– Besuch bei Profamilia für alle
– Filme die aufklären zeigen
– Bücher, Pflichtlekture
– Informationen/Test/Schulen/Bewusstsein/Annäherung)