Forderungen der Jugendlichen aus dem Youth Hearing G8

 

Erarbeitet am 19.Mai 2007 im UN-Campus in Bonn

Am 19. Mai 2007 veranstaltete der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zusammen mit der UN-Millenniumkampagne, der Deutschen Kommission Justitia et Pax und dem Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR das Youth Hearing G8. Mehr als 60 Jugendliche aus den katholischen Jugendverbänden aus ganz Deutschland und die deutsche Delegation für den Junior 8 Gipfel diskutierten zusammen mit Tajudeen Abdul-Raheem (Koordinator UN-Millenniumskampagne, Afrika), George Dixon (Weltpräsident Internationale Landjugendbewegung-MIJARC, Indien), Dr. Frithjof Schmidt (MEP Die Grünen/EFA), Georg Fahrenschon (MdB CDU/CSU), Weihbischof em. Leo Schwarz und Jonathan Mack (UN-Jugenddelegierter) konkrete Schritte zur Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeit.

Die Teilnehmer(innen) des Youth Hearings G8 forderten dabei die Regierungen der G8-Staaten auf, ihre Versprechen zu halten, in dem sie ausreichend Mittel zur Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit (0,7% BNE) zur Verfügung stellen, dafür neue Finanzierungsinstrumente schaffen, für Gerechtigkeit im Welthandel sorgen, und Schulden der Entwicklungsländer umfassend erlassen.

Darüber hinaus sehen die Teilnehmer(innen) des Youth Hearings die konkrete Beteiligung von Jugendlichen und Jugendorganisationen weltweit an Entwicklungsprozessen und politischen Entscheidungen als notwendige Grundlage an, um Armut wirksam bekämpfen zu können, und um die UN-Millenniumziele zu erreichen.

Abgesehen von diesen übergeordneten Themen haben die Teilnehmer(innen) in 4 Workshops festgehalten, welche Schritte durch Politik, Kirche und die katholischen Jugendverbände selbst unternommen werden müssen, um die Situation in bestimmten Lebensbereichen von Jugendlichen zu verbessern. Diese Ergebnisse und Forderungen sind auf den folgenden Seiten wiedergegeben.

Die Themen der Workshops waren:

· Recht auf Gesundheit
· Recht auf Nahrung
· Bildung für Alle
· Recht auf Arbeit