Jun 192013
 

DSCN503120.06.2013 – Kommunalpolitik ist langweilig? Globalisierung betrifft mich nicht? Longboarden können nur Profis? Der Mannheimer Jugengipfel beweist das Gegenteil und zeigt rund 500 jungen Menschen was alles möglich ist in ihrer Stadt und vor allen Dingen: Was sie alles selbst für Möglichkeiten schaffen können. Von politischen Workshops zum konsumkritischen Verhalten und Funktionsweise der Kommunalpolitik bis hin zum interaktiven Graffitiworkshop und Kochworkshop wurde den teilnehmenden Schüler*innen eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie ihre Freizeit lebenswerter gestalten können.

Wir Jugenddelegierten hatten einen Stand, an dem wir uns und unsere Arbeit vorgestellt haben und an dem wir auch Forderungen gesammelt haben. Besonders viel Zuspruch fanden folgende Forderungen:

  1. Liebe für alle: Jede*r darf jede*n lieben.
  2. Politik sollte mehr Geld für Arme und bedürftige Menschen ausgeben, und weniger Geld für Krieg und Aufrüstung.
  3. Rassismus und Diskriminierung müssen in unserer Gesellschaft bekämpft werden, denn nur eine tolerante Gesellschaft schließt alle Menschen mit ein.
  4. Wir fordern mehr Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen: von der Schule bis zur UN.
  5. Tierquälerei muss weltweit gestoppt werden.

Der erste Mannheimer Jugendgipfel hat Modellcharakter und ist auch gut auf andere Städte übertragbar. Wir bedanken uns, dass wir dabei sein durften und hoffen, dass sich der Jugendgipfel etablieren wird.

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