Dez 022014
 

Treffen mit UN Jugend und Integreater29.11.2014 – Auf Einladung des Bundesvorstandsmitglied und jugendpolitischen Sprechers des Verbandes binationaler Familien (VbFP) und Partnerschaften, John Kannamkulam, fand am Samstag ein Fachgespräch zwischen uns, als amtierenden UN-Jugenddelegierten der Bundesrepublik Deutschland, InteGREATer e.V., Hessischer Integrationspreisträger 2014 und dem VbFP, Hessischer Integrationspreisträger 2013, in der Bundesgeschäftsstelle des VbFP in Frankfurt statt. Celina und Ozan, als auch Constanze Matthiessen (Geschäftsführerin von InteGREATer e.V.) folgten der Einladung, sodass ein aktiver Austausch, auch mit Mitarbeiterinnen der Jugendprojekte in der Geschäftsstelle in Leipzig, möglich war.

Was macht der Verband binationaler Familien und Partnerschaften?

Zukünftig möchte sich der Verband verstärkt binationalen und mehrfach-kulturell aufwachsenden Jugendlichen zwischen 14 und 27 Jahren politisch und konzeptionell widmen. Gerade die Herausforderungen, sowohl Chancen als auch Risiken für die heutige Jugend, erst recht wenn sie binational und/oder mehrfach-kulturell aufwachsen, nehmen wir in den Blick.

Fragen der Zugehörigkeit und Identitätsbildung spielen für viele im Jugendalter eine große Rolle, ebenso wie brisante gesellschaftspolitische Aspekte wie die hohe Armutsgefährdung junger Erwachsener. Mit Blick auf bestehende gesellschaftliche Vorurteile und Barrieren, betrifft dies besonders Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrundin Deutschland und im heutigen Europa. Daher sehen wir als interkultureller Familienverband in der „Eigenständigen Jugendpolitik“ auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene eine große Chance für die emanzipatorische Entwicklung einer interkulturellen Jugend.

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Was macht InteGREATer e.V.?

Obwohl Deutschland seit vielen Jahren Einwanderungsland ist, realisieren Politik und Öffentlichkeit erst langsam, dass sich unsere Welt in dieser Beziehung grundlegend geändert hat. Zahllose Projekte und Initiativen haben inzwischen das Thema Integration adressiert, doch wenn es um Migration bzw. Migrationshintergrund geht, dreht sich die Diskussion in der Regel um Schlagworte wie „mangelnde Deutschkenntnisse“, „bildungsferne Schichten“, „Arbeitslosigkeit“, „schwer vermittelbar“, „Aufeinanderprallen von Kulturen“ etc..
Der gemeinnützige Verein InteGREATer e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die positive Seite dieser Medaille herauszukehren, indem er das Augenmerk auf die Erfolgsstories der Integration von jungen Menschen richtet. Es ist offensichtlich, dass immer mehr „migrantische“ Schülerinnen und Schüler mühelos das deutsche Bildungssystem durchlaufen, Bestnoten in Abitur und Studium erzielen und durch ihr soziales und ehrenamtliches Engagement aus dem öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Wegen ihrer überragenden Leistungen sind sie in sämtlichen Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes besonders begehrte Mitarbeiter. Mit anderen Worten: Sie haben es geschafft!
Wer anders als diese erfolgreichen Migranten könnte den „Sorgenkindern unserer Gesellschaft“ besser und authentischer erklären, wieso sie es geschafft haben, dass sie entgegen dem Rat ihres Grundschullehrers dennoch z.B. das Gymnasium besucht haben oder erfolgreich die Meisterprüfung in einem Handwerk absolviert haben, dass sie trotz größter finanzieller Belastungen mit Hilfe der gesamten Familie studieren konnten und dass sie darüber hinaus während dieser Zeit auch die Kraft aufbrachten, sich um andere zu kümmern.“

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