Mai 152010
 

Beim 16. Sportjugendlängertreffen der Thüringer Sportjugend in Bad Blankenburg hatten wir am 15. Mai die Gelegenheit in zwei Workshops über die Milleniumsentwicklungsziele (MDGs) mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und neben viel inhalticher Arbeit auch Ideen zu entwickeln, wie man selbst die Einhaltung der Ziele unterstützen kann.

Zweimal jeweils 90 Minuten hatten wir Zeit, um den Teilnehmer/innen unseres Workshops beim Sportjugendländertreffen die MDGs näher zu bringen. Das war nicht viel Zeit und deshalb hieß es jede Sekunde zu nutzen!

Nachdem wir kurz das Jugenddelegiertenprogramm vorgestellt hatten, fingen wir damit an die acht MDGs zunächst kurz vorstellen. Durch inhaltliches und kritisches Nachfragen von Seiten der Jugendlichen, ob das eine oder andere Ziel überhaupt zu erreichen sei, sich nicht verschiedene Zielbereiche widersprechen würden, oder warum das eine Ziel zum MDG geworden ist und ein anderes nicht, wurde der inhaltliche Teil interaktiv und teilweise sogar kontrovers.

Als wir die MDGs vorgestellt hatten, begann der aktive Teil für die Teilnehmer/innen. In Kleingruppen sollten sie jeweils zu einem Ziel konkrete Maßnahmen erarbeiten. Dabei war es zwar die Aufgabe global zu denken, aber auch immer im Hinterkopf zu behalten, was man selbst konkret vor Ort machen kann.

In den Gruppen entstanden verschiedene Ansätze und Ideen, die im Anschluss allen Teilnehmer/innen präsentiert wurden.

Von einer Gruppe wurde die Bedeutung von Aufklärungsarbeit bezüglich HIV/Aids betont und dies nicht nur im internationalen Bereich, sonder auch konkret im eigenen Lebensumfeld in Schulen und Vereinen. Ein weiteres Team stellte die Möglichkeit ein längeres Schüler/innenaustauschprogramm mit vor Herausforderungen stehenden Ländern vor, welches das Ziel haben soll die Bildung global zu unterstützen. Jede Gruppe hatte ihre eigenen Handlungsvorschläge für die Unterstützung der MDGs.

Auf diese Weise wird deutlich, dass für die Einhaltung der MDGs noch viel geschehen muss. Kommunale, städtische, Landes-, Bundes- und internationale Politik muss ihr Engagement erweitern, aber auch jede/r Einzelne trägt Verantwortung, auf dem Weg ans Ziel, seinen eigenen Schritt, wie groß er auch sein mag, selbst zu gehen. Dafür konnten wir im Workshop konkrete Ideen sammeln und jetzt heißt es diese in die Tat umzusetzen denn:

It´s up to you! Gestalte diese Welt!