Feb 112013
 

Heute ist „Jugend“ ganz im Zentrum der Aufmerksamkeit bei der CsocD: Vormittags durften wir endlich als erste Jugenddelegierte unsere Rede halten, gefolgt von den Jugenddelegierten aus Rumänien (die belgischen Jugenddelegierten halten ihre Rede morgen). Es war, wie auch schon bei der Generalversammlung, eine tolle Möglichkeit, die Forderungen von EUCH in die UN zu tragen und gehört zu werden. Denn in der Tat wirken die Delegierten bei den Reden der Jugenddelegierten immer besonders aufmerksam 🙂

In unserer Rede sprachen wir über Mehrgenerationengerechtigkeit, die Wichtigkeit sozialer Aspekte im post-2015-Prozess und insbesondere auch über echte Partizipationsmöglichkeiten. Hier könnt ihr die Rede ansehen.

Gerade, bei uns ist es Nachmittag, findet eine Podiumsdiskussion zum Thema Jugend statt, das „High Level Panel on Youth“. Panelist*innen sind die Jugenddelegierte aus Sri Lanka, die für alle Jugendlichen, insbesondere aber die Jugendlichen im globalen Süden spricht, ebenso wie Susanne Fries-Gaier, die als Diplomatin der deutschen ständigen Vertretung in New York und unsere Ansprechpartnerin hier in New York sehr engagiert die Wichtigkeit von Jugendpartizipation als eine der Prioritäten der deutschen Jugendpolitik hervorhebt.
Außerdem sprach Geraldine Fraser-Moleketi von UNDP, die unterstrich, als wie wichtig Jugendpartizipation von Seiten der UN-Organisationen angesehen wird.
Den Abschluss dieser Runde bildete Samuel Díaz Fernandez Littauer von YMCA, neben der Jugenddelegierten aus Sri Lanka der zweite Jugendliche dieses Panels. Er sprach für ICMYO, dem internationalen Netzwerk von Jugendorganisationen und hielt eine sehr eindrucksvolle und emotionale Rede über das Potential der Jugendlichen, in der er alle Anwesenden dazu aufforderte, internationale Jugendpolitk als Meilenstein für eine bessere, nachhaltigere Welt anzusehenund nicht an den festgefahrenen Mechanismen innerhalb der Vereinten Nationen festzuhalten.

Insgesamt also wieder ein spannender Tag  für uns und es zeigt sich auf ein Neues: Wir Jugendlichen haben etwas zu sagen und es lohnt nicht nur uns zuzuhören, sondern das, was wir sagen auch umzusetzen.

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