Okt 072008
 

Treffen mit Ban Ki Moon

New York, 7. Oktober 2008: Nachdem es lange nicht feststand, ob wir Ban Ki Moon treffen könnten, kam vor einigen Tagen die Bestätigung: Der Generalsekretär wird sich am Dienstag in der Mittagspause Zeit nehmen, um mit den Jugenddelegierten zu sprechen. Geplant zudem: kurze Vorstellung der Ergebnisse der Deutschlandtour und die Übergabe eines Berichtes zur Umsetzung von Jugenddelegiertenprogrammen weltweit, für den ich seit Wochen Material sammelte.

    Jugenddelegierte treffen Ban Ki Moon

Pünktlich um 12:00 ging das Treffen los. Alle fein nach Größe geordnet zum Gruppenfoto aufgestellt, aber plätzlich tönt es aus der hinteren Reihe von der australischen Jugenddelegierten: „Hey, Herr Generalsekretär. Hätten Sie vielleicht Lust, neben dem offiziellen auch ’n lustiges Foto zu machen? Wir wär’s, wir schneiden alle ’ne Grimasse? Sie können das ja für ihre Weihnachtspostkarten benutzen!“ „Ja, oder wir hüpfen alle in die Luft!“ fällt ihr der Niederländer ins Wort. Nach einer Schreckenssekunde fängt alles an zu lachen und Herr Ban schlägt vor, er hielte das Peace Zeichen doch für am ehesten angebracht. Naja, und SO kam es dann zu diesem Foto!

Nico und Astrid mit dem Generalsekretär

    Eindrücke der Deutschlandtour bis nach New York

Im Anschluss ging’s ans Händeschütteln. Nico und ich legten kurz einige Zahlen aus der Deutschlandtour vor, von denen er sichtlich beeindruckt war: 30 000km durch die ganze Bundesrepublik, 6 Monate lang 50-60 Termine und ein Urlaubssemester für beide Jugenddelegierte? Das machen nicht viele Länder, aber es lohnt sich. Da war man sich einig.

Da das Treffen gerade in Schwung gekommen war, nahm uns der Generalsekretär in den nächsten Raum mit, wo er uns ausführlich über Themen berichtete, die für ihn besondere Relevanz besitzen und von denen er hofft, dass sich auch Jugenddelegierte für sie einsetzen. Allen voran der Klimawandel und die Schaffung einer friedlichen Welt:

„You are the leaders of tomorrow. Have high ideals, but stay on the ground and realize that step by step you can fulfil your dreams.“

und unter vorgehaltener Hand:
„At least that’s how I always did it.“

Grüße und bis zum nächsten Mal,
Astrid