Feb 182008
 

Berlin, 18. Februar 2008: Afrika und die Millennium Entwicklungsziele sind für uns als UNO-Jugenddelegierte ein wichtiges Thema, denn es ist für uns wichtig, dass junge Menschen weltweit eine Stimme bekommen und dass ihre Rechte gewahrt werden. Jugendorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag weltweit zur nachhaltigen Entwicklung. Der Austausch zwischen Jugendverbänden beider Kontinente ermöglicht es uns voneinander zu lernen und in Solidarität Verantwortung zu übernehmen. Heute wollen wir euch die Erlebnisse von Saskia und Renate vorstellen, die Bundespräsident Horst Köhler und seine Frau nach Ruanda und Uganda begleiten durften:

Tagebuch der Pfadfinderinnen Saskia Scholten und Renate Lammerding:
Was es heißt, Vertreterin der Pfadfinder auf der Delegationsreise des Bundespräsidenten nach Ruanda und Uganda zu sein

Beim Zeltlager in Schloss Bellevue zum hundertjährigen Jubiläum der Pfadfinder im September letzten Jahres kündigte Bundespräsident Horst Köhler an, Pfadfinder mit auf seinen nächsten Staatsbesuch in Afrika nehmen zu wollen. In dem Augenblick rechnete keiner damit, dass er dies in die Tat umsetzen würde. Politiker versprechen oft mehr als sie halten. Aber nicht so unser Bundespräsident. Im Dezember kam die Anfrage und vier Wochen vor der Reise hielten wir die offizielle Einladung vom Bundespräsidialamt in den Händen.

Renate:
Ich bin seit letztem Jahr im Arbeitskreis Ruanda der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) aktiv. Dass ausgerechnet ich nun ausgewählt worden bin, den deutschen Bundespräsidenten auf seinem Staatsbesuch begleiten zu dürfen, freut mich sehr. Ich bin gespannt, wie so eine Reise abläuft und insbesondere freue ich mich darauf, Afrika zu entdecken, da ich noch nie dort war. Außerdem kann ich es kaum erwarten, unseren Partnerverband, die AGR, vor Ort zu treffen.

Saskia:
In der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) bin ich besonders in der Partnerschaft mit Ruanda engagiert und nach meinem Abitur habe ich fünf Monate im Rahmen der Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda als Englischlehrerin in Ruanda gelebt. Seitdem war ich nicht mehr dort und niemals hätte ich mir träumen lassen, dass ich ausgerechnet mit unserem Bundespräsidenten zurückkehren würde.“

Das Tagebuch findest du hier auf der Seite des Bundespräsidenten.