Mai 202015
 

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Für uns UN-Jugenddelegierte geht eine sehr spannende Zeit in Berlin zu Ende. Zwei Wochen hatten wir die Möglichkeit, hinter und vor die Arbeitskulissen unserer Träger und Partner zu schauen und daraus wertvolle Impulse für unsere weitere Arbeit zu gewinnen. Wir bekamen einen tiefgehenden Einblick in die Arbeit unserer Träger, dem Deutschen Nationalkomitee (DNK) und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und klärten organisatorische sowie inhaltliche Punkte ab. Bei der Vielzahl an Ansprechpartner*innen ist es wichtig, früh einen guten Überblick zu bekommen! Vor allem war es für uns bereichernd, unsere verschiedenen Ansprechpartner*innen auch persönlich besser kennenzulernen und darüber hinaus mit weiteren Mitarbeiter*innen die Bekanntschaft zu machen, die wir bei konkreten Fragestellungen ansprechen können.

Wir haben jeden Tag viele neue Menschen und ihre Arbeit kennengelernt und freuen uns, sowohl in den Ministerien als in den Verbänden sehr engagierte Unterstützer*innen gefunden zu haben! Neben vielen persönlichen Highlights in den zahlreichen Gesprächen war es uns eine Ehre, Jugendministerin Schwesig und Außenminister Steinmeier sowie alle Staatssekretär*innen des BMFSFJ zu treffen. BMFSFJ ist übrigens die Abkürzung für das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, das sich als „Gesellschaftsministerium“ versteht, wie wir oft gehört haben. Die Politik liebt ihre Abkürzungen. Bekannter ist das BMFSFJ als Familien- oder Jugendministerium.

Besonders freut uns, gemeinsam mit dem Deutschen Bundesjugendring ein Online-Partizipationstool einzuführen, um auch Jugendliche erreichen können, die wir während unserer Deutschlandtour nicht persönlich besuchen können. In den nächsten Tagen werden wir es in unsere Webseite eingliedern.

Es war spannend, so viele Einblicke in die Arbeit des Jugendrings zu bekommen. Die Arbeitsgruppe Europäische und Internationale Jugendpolitik fanden wir dabei natürlich besonders spannend! Auch bei der DGVN konnten wir alle Mitarbeitenden und deren Arbeitsgebiete kennenlernen. Wir sind sehr dankbar und zufrieden über die exzellent organisierte Einführung in die Arbeit des DNK und der DGVN.20150507_175739

Besonders interessiert haben wir uns während unserer Reise für Fragen der Flüchtlingshilfe und der Chancengleichheit. Darüber hinaus setzten wir uns viel mit Gleichstellungsthemen auseinander. Dafür erhielten wir viele interessante Einblicke in die Arbeit des Jugendministeriums und der UN-Frauenrechtskommission.
Auch im Auswärtigen Amt wurden wir wunderbar unterstützt. Nach den Einblicken, die wir jetzt bekommen haben, freuen wir uns schon sehr auf die längere Hospitation, die im September ansteht.

Auch außerhalb der Ministerialaufenthalte vernetzten wir uns aktiv. So waren wir bei den “Trilateralen Friedensgesprächen”, einem Dialog zwischen jungen Ukrainern, Russen und Deutschen. Außerdem waren wir bei einer hochkarätigen BMUB (Bundesministerium für Umwelt und Bau) und BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)- Konferenz zum Post-2015-Prozess. Wir trafen uns darüber hinaus mit Aktivist*innen der “Stop Bild-Sexism-Kampagne” und mit politischen Akteuren aller Richtungen: genannt sei hier beispielsweise ein Abgeordneter der Partei die Linke und die Geschäftsstelle der Jungen Union.

Fehlen durfte nicht eine Vernetzung mit dem Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung, Rupert Heindl, der für ähnliche Ziele eintritt wie wir. Unschätzbar wertvoll sind für uns darüber hinaus die Austausche mit den ehemaligen Jugenddelegierten. 10 Jahre zählt das Programm nun, wodurch wir auf eine Reihe an tollen Vorgänger*innen zurückblicken können.

Unser Ziel ist es, das Programm bekannter zu machen und so noch mehr Jugendliche zu erreichen. In unserer Berlinzeit haben wir daher auch an einer Überarbeitung der Webseite gefeilt, die wir euch hoffentlich bald in neuem Design präsentieren können!

Nach dieser intensiven Safari durch das politische Berlin freuen wir uns umso mehr, mit Zug und Rad durch das ganze Land zu reisen und unsere eigentliche Zielgruppe zu treffen: Junge Menschen!

 

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