Jul 252008
 

Berlin, 24. Juli 2008: Mit 350 000 Jugendlichen hat die DLRG-Jugend (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) bereits mehr Mitglieder, als die „DLRG für Erwachsene“. Auf eine lange Geschichte blickt dieser Verein zurück, der sich die Jugendarbeit bereits nach dem ersten Weltkrieg auf die Fahne geschrieben hatte, in Zeiten also, zu denen sich kaum Jugendliche im Rettungsschwimmen engagierten.

Es dauerte allerdings noch bis 1964, bis die DLRG-Jugend als eigenständiger Verein innerhalb der DLRG gegründet wurde. Mittlerweile sind ca. 63 % aller DLRG Mitglieder auch Mitglieder der DLRG-Jugend, die seit den 70er Jahren ihre ganz eigene Vorstellung von Jugendarbeit pflegt: Jugendarbeit ist nicht allein Nachwuchsarbeit, sondern aktive Einbeziehung von Jugendlichen in Projekten und Verbandsarbeit. Neben Erste Hilfe und Rettungsschwimmen werden so z.B. auch Seminare zu Projektmanagement oder PC-Kurse angeboten und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, am Verbandsleben zu partizipieren.

Neben internationaler Jugendarbeit einzelner DLRG Landesverbände, ist die DLRG auch Mitglied im ILSE, der International Life Saving Federation Europe. Das internationale Feld bleibt auch von der DLRG-Jugend nicht unbearbeitet: Vom 23. bis zum 27. Juli fand in Berlin eine Fachkräftekonferenz, die „Rettungsschwimmer aus aller Welt“ unter einem Dach vereinen sollte, um über gemeinsame Herausforderungen und Best Practices zu diskutieren. Mit Teilnehmern von Großbritannien bis in den Sudan war – wenn auch bei einer kleinen Gruppe – eine ziemliche Bandbreite vertreten.

Leider konnte ich selbst nur einen Tag anwesend sein, aber neben zahlreichen Einblicken in die Arbeit von Lebensrettern sprang außerdem noch ein weiterer Tourstationentermin für die künftigen Jugenddelegierten 2009 im März raus: Beim DLRG Bundesjugendrat.

Herzliche Grüße
Astrid