Nov 142014
 

SWAP YOUR SHOE!14.11.2014 – An den Erfolg unseres Side Events während der Generalversammlung, möchten wir anknüpfen und dabei neue Wege gehen. Im Februar haben wir dafür die Ausstellungsräume im German House organisieren können, in denen wir zusammen mit der jungen Künstlerinitiative TMQL! eine partizipative Installation planen.

In Entwicklung befindet sich eine Aktion in dem Haus, das die Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen (StäV), das Generalkonsulat (GK) sowie den Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) und das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) beherbergt. Zielgruppe dieser Ausstellung sind eine Vielzahl an Personen: Diplomat/innen der Mitgliedsstaaten der UN, Mitarbeiter/innen der verschiedenen UN-Organisationen, des UN-Sekretariats sowie sämtliche Mitarbeiter/innen der oben genannten, im Haus beherbergten Organisationen.

Schuhe – sie bieten uns Halt, sie beeinflussen sowohl unsere innere Haltung als auch unsere Außenwirkung. Durch die minimale Veränderung des Schuhwerks wird das eigene Körper- und Rollengefühl sowie die gesamte Wahrnehmung des Umfeldes verändert. So entsteht eine neue Beziehung zwischen Person und dem Raum, der für die Besucher bisher einen institutionellen Arbeitsraum mit klaren Regeln und Abläufen darstellte. Durch die Bewegung in Hausschuhen durch das bekannte, mit Erwartungen und Erfahrungen verknüpfte Gebäude wird eine neue Raumerfahrung ermöglicht. Zugleich treten die Teilnehmer über ihre Rolle als Landesvertreter*in hinaus.Das Tragen von Hausschuhen hat eine sehr persönliche Komponente inne. Die Grenze zwischen der Rolle als Landesvertreter*in und eigener Person wird aufgebrochen. Das gemeinsame Tragen von Hausschuhen und das Sich-Zeigen in Hausschuhen stellt in dieser Situation eine Öffnung dar. Die Öffnung dahin gehend, auf einer anderen Ebene Verbundenheit herzustellen, sich als Mensch in der Gemeinschaft neu zu begegnen, gemeinsam zu denken.

Die Aktion hat zum Ziel die eigene Rolle immer wieder zu hinterfragen und auf die Dynamik und Multidimensionalität von Identitäten aufmerksam zu machen. Wir sind nicht nur jung, nicht nur Frau, nicht nur Schüler, nicht nur Migrant, Arbeitnehmer oder Freundin. Wir sind vieles auf einmal, gleichzeitig und auch nacheinander. Wie gehen wir damit um? Wie begegnen wir einander? Auf Augenhöhe? Nach welchen Merkmalen charaktisiere ich mein Gegenüber? Und was bedeutet das für eigentlich für Politik? Einen ersten Einblick in diese Thematik haben wir durch unsere Rede und unser Side Event gegeben. Nun möchten wir einen neuen Raum kreiiren, um weitere Gespräche anzustoßen und eure Forderungen zu vermitteln!

Innovative Ideen, innovative Forderungen brauchen eine innovative Umsetzung – dazu laden wir im Februar ein!

Erfahrt hier mehr über unser Konzept!

Erfahrt hier mehr über TMQL!, eine junge Künsterinitiative!

 

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