Was machen die UN?

 

Die Vereinten Nationen – oder auf Englisch „United Nations“ (UN) – sind eine internationale Organisation, in der sich 193 Staaten zusammengeschlossen haben, um globale Herausforderungen wie Frieden, Menschenrechte, Freiheit, Gerechtigkeit und Armut gemeinsam zu lösen. Die Vereinten Nationen wurden mit dem Inkrafttreten der „Charta der Vereinten Nationen“ am 24. Oktober 1945 gegründet und lösten die am 2. Weltkrieg gescheiterte Vorgängerorganisation, den „Völkerbund“ ab. Die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) traten 1973 den Vereinten Nationen bei.

Wenn ein Staat Mitglied der Vereinten Nationen wird, willigt er ein, die Verpflichtungen aus der Charta der Vereinten Nationen – einem internationalen Vertrag, der grundlegende Prinzipien der internationalen Beziehungen festlegt – einzuhalten.

Gemäß der Charta bestehen vier Ziele:

  • Internationalen Frieden und Sicherheit erhalten
  • freundschaftliche Beziehungen zwischen den Staaten entwickeln
  • zur internationalen Problemlösung und zur Förderung der Achtung der Menschenrechte zusammenarbeiten
  • den Mittelpunkt zur Harmonisierung des Staatenhandelns bilden.

Die Vereinten Nationen sind keine Weltregierung und sie erlassen auch keine Gesetze. Sie stellen allerdings Mittel bereit zur internationalen Konfliktlösung und zur Ausgestaltung von Maßnahmen in Bereichen, die uns alle angehen. Bei den Vereinten Nationen haben alle Mitgliedsstaaten, die unterschiedliche politische Sichtweisen und Sozialsysteme haben, eine Stimme in diesem Prozess. Mehr dazu auf der Website der DGVN.

system der vereinten nationen

Quelle: http://www.crp-infotec.de/06orgs/uno/grafs/un_system.gif

Deutschland ist bei den Vereinten Nationen mit einer Ständigen Vertretung vertreten. Chefdiplomat in New York ist Peter Wittig, der Ständige Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York.