Nov 152008
 

Mainz, 14. November 2008: Jetlag auskuriert, aber trotzdem hundemüde. Die verpasste Unizeit macht sich bemerkbar – in ausgedehnten nächtlichen Lernsessions. Nichtsdestotrotz hieß es am 14. November wieder einmal: früh aufstehen! Nach einigen Terminen saß ich bald im Zug von München nach Mainz auf dem Weg zu einem Seminar der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz. Diesmal sollte ich zwar keine Forderungen einsammeln, aber in einem ca. 1stündigen Vortrag über das Jugenddelegiertenprogramm, seine Herausforderungen, seine Erfolge und die anstehenden Pläne berichten. Einmal angekommen gab’s (zum Glück) erstmal ne Riesenportion Spaghetti und nach den allgemeinen „Wo ist mein Schlafsack? Ey, du hast dir grade meine Isomatte gekrallt!“-Diskussionen ging’s los.

Nach all den Eindrücken und Erfahrungen aus New York geht es nun auch darum, Möglichkeiten zur Verbesserung des Programms zu identifizieren. Was bedeutet Jugendpartizipation eigentlich? Wie sehr sollten Jugenddelegierte in die Regierungsdelegation eingebunden sein? Was bringen Jugenddelegierte konkret? Welches Langzeitziel haben wir vor Augen?

Alles Fragen, die uns seit New York verstärkt beschäftigen. So um 03:00 herum schleppte ich mich noch auf irgendeine ausklappbare Luxuscouch, die ich dann ja leider gegen 07:00 wieder verlassen musste: Zug zurück nach Passau. Dort organisiert meine Jugendorganisation ein Training und ich muss noch Leute abholen.

Bis bald also
Astrid