Dez 162013
 

Forderung - Brainstorming16.12.2013 – Vor wenigen Tagen besuchte Florian das Gymasium am Markt in Achim bei Bremen.  Mit über 80 Schüler*innen der 11. Klasse konnte Florian die Vereinten Nationen diskutieren und Wege aufzeigen, wie man als Jugendlicher und junger Erwachsener selbst Politikmitgestalten kann. Zum Thema Jugendbeteiligung entwickelten wir gemeinsam schließlich fünf Forderungen:

  1. Wir fordern frühere politische Bildung in der Schule. Der Politikunterricht sollte zum Beispiel schon ab der 5. Klasse beginnen oder es könnten mehr Politik AGs angeboten werden. Dabei soll den Schüler*innen deutlich gemacht werden, wie sie Politik konkret mitgestalten können.
  2. Wir fordern mehr Transparenz in der Politik gerade für jüngere Menschen und mehr Diskussionen mit Jungwähler*innen, die dafür sorgen können, dass politische Zuständigkeiten klar werden. Diese Diskussionsveranstaltungen mit Politiker*innen sollten auf alle Ebenen (Kreis, Land, Bund, Europa) organisiert werden und Jugendliche könnten nach einem definierten Delegationsprinzip ausgewählt werden.
  3. Wir fordern ein UN Jugendparlament „Young United Nations“, bei denen die traditionellen UN Jugenddelegierten  teilnehmen.
  4. Schulpolitik darf nur mit Schüler*innen gestalten werden – kein Gesetz ohne die Zustimmung von Schülern*innen. Sie sollen frühzeitig mit in die Ausgestaltung von Gesetzen im Bildungsbereich miteinbezogen werden.
  5. Bildung muss kostenfrei sein – vom Kindergarten bis zur Hochschule.
Einige der Schüler*innen und Florian vor dem Gymasium am Markt in Achim

Foto: Lisa Duncan

Im Anschluss konnten wir in einer Kleingruppe noch zum Thema Bildungsgerechtigkeit diskutieren und ein Wettbewerbsprojekt des Politikkurses zum Thema „Macht Armut dumm?“ weiterentwickeln. Einen ausführlichen Artikel zum Besuch Florians in Achim findet ihr hier.

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