Apr 182013
 

Daumen hoch!06.04.2013 – Ein einsames Kloster im Sauerland. Weit weg von Handyempfang und Internetzugang. Ein Ort, an dem Elise das Glück hatte 35 engagierte junge Katholiken kennenzulernen, ihnen das UN Jugenddelegiertenprogramm vorstellte und mit ihnen Forderungen entwickelte. Die KjGlerInnen haben sich für eine Woche in die digitale Isolation begeben, um einen JuLeiCa-Kurs zu belegen. Sie sind alle in ihren Gemeinden engagiert, betreuen Jugendgruppen und sind lebende Beispiele für das Thema unseres Workshops: Jugendpartizipation. Nachdem wir die Wichtigkeit von Beteiligung von jungen Menschen für unsere Demokratie und für unsere Persönlichkeitsentwicklung erarbeitet haben, ging es ans Eingemachte. Die große Frage stand im Raum: Wie können wir dafür sorgen, dass Jugendbeteiligung besser umgesetzt wird?

Die KjGlerInnen hatten konkrete Antworten, die sich in den folgende Forderungen ausdrücken:

–          Jugendbeteiligung in der Politik: Wir sind die ZukunftPolitik über Jugendliche geht nur mit Jugendlichen. Jugendparlamenten soll eine stärkere Rolle zukommen, Jugendabgeordnete sollen mitbestimmen und mindestens mit einem Vetorecht bei jugendspezifischen Fragen ausgestattet werden.

–          Jugendbeteiligung in der Schule: Es soll an Schulen wöchentlich eine ‚aktuelle Stunde‘ stattfinden, in der im Klassenverband über aktuelle politische Fragen diskutiert wird. Die aktuelle Stunde wird nicht benotet.

–          Jugendbeteiligung durch jugendgerechtere Informationen: Politik soll verständlicher werden. Es soll Jugendnachrichten geben mit jugendgerechten Erklärungen von jungen Menschen im Fernsehen und auf einem youtube Kanal. PolitikerInnen sollen sich verständlicher ausdrücken.

 

Die KjGlerInnen sind leuchtende Beispiele für Jugendpartizipation und es bleibt nur eins zu sagen: Macht weiter so!

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