Mai 162014
 
In welcher Welt wollen wir leben?

In welcher Welt wollen wir leben?

10.05.2014 – Von Mexiko über Burundi bis nach Indien: Jugendliche aus aller Welt diskutierten am vergangenen Wochenende in Bonn über eine Welt, die ihren Vorstellungen entspricht. Initiiert wurde der WorldWeWant-workshop vom Bundesminiserium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung( BMZ) sowie der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). Auch Ozan war dort und hat mit weiteren Teilnehmer*innen aus Deutschland mitdiskutiert und intensive Eindrücke mitgenommen: Allen Jugendlichen war bewusst, dass unsere Welt in allen Dimensionen nachhaltig sein muss und daher eine grundlegende und ganzheitliche Reform unabdingbar ist. Gleiche Rechte und Inklusion aller marginalisierter Gruppen. Diversität zelebrieren. Lebenslanges Lernen fördern. Bildung als Recht, nicht als Privileg verstehen. Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reichen beschneiden. Ein neues Bewusstsein für eine neue Welt schaffen. Die Grundstimmung des workshops war klar: Aufbruch in eine inklusivere und nachhaltigere Welt. Obwohl die Schwerpunkte von den Jugendlichen unterschiedlich gesetzt wurden, waren die Standpunkte als solche jedoch immer gemeinsamer Konsens.

Jugendliche beim Gespräch mit Herrn Köhler

Jugendliche beim Gespräch mit Herrn Köhler

Die entwickelten Forderungen konnten dann am Montag auch kundgetan werden: Bei der Konferenz “Global partnershipand the Post-2015-Agenda for Sustainable Development” im World Conference Centre Bonn konnten die Jugendlichen unter anderem fragen, wie Konsum und Wachstum wirtschaftlich entkoppelt werden können und die steigenden Bevölkerungszahl zu keiner Gefahr für unseren Planeten wird. Anwesend waren unteranderem Prof. Horst Köhler (Bundespräsident a.D) und Patricia Espinosa (mexikanische Botschafterin und mexikanische Außenministerin a.D), die im High-Level-Panel of Emminent People der UN sitzen und die neue Post-2015-Agenda mitgestalten. Ein intensives Wochenende, das den internationalen Austausch zwischen Jugendlichen vorangebracht hat und schließlich sogar dazu führte junge Inhalte an politische Entscheidungsgremien adressiert zu haben.

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