Sep 152015
 

Bonn, 31. August 2015

UN-Jugenddelegierte treffen Bundespräsident Gauck

Carina und Alexander mit Bundespräsident Joachim Gauck und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt

Exotische Pflanzen wachsen im Garten, an den Wänden hängen Gemälde zeitgenössischer Künstler und Mitarbeitende weisen die Gäste ein, damit auch wirklich alles nach Plan läuft. In der Villa Hammerschmidt in Bonn empfängt Bundespräsident Joachim Gauck seine Gäste. Anfang September waren das junge Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, andere Jugendliche über die Vereinten Nationen zu informieren. Darunter auch Carina und Alexander und andere, ehemalige Jugenddelegierte. Anlass: 70-jähriges Bestehen der Vereinten Nationen.

Mit der Einladung würdige der Bundespräsident die Bedeutung der Vereinten Nationen für Deutschland, sagt Detlef Dzembritzki, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen.  Außerdem unterstreiche Gauck so die Bedeutung des UN-Jugenddelegiertenprogramms, das dieses Jahr zehn-Jähriges Bestehen feiert.

Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt lauschte der Bundespräsident den Erlebnisberichten und Eindrücken seiner Gäste. „Ich finde es toll, dass Bundespräsident Gauck sich Zeit genommen hat, um mit uns über Jugendbeteiligung in den Vereinten Nationen zu sprechen. Er ist ein Präsident, der wirklich am Menschen dran ist“, sagt Alexander Kauschanksi nach dem Gespräch. Gauck hörte den Erzählungen seiner jungen Gäste aufmerksam zu und zeigte großes Interesse durch seine Nachfragen. Gemeinsam diskutierte er mit seinen Gästen über die aktuellen Herausforderungen für die Vereinten Nationen und damit verbundene außenpolitische Fragen.

Die beiden Jugenddelegierten berichteten von ihrem Eindruck, dass sich viele Jugendliche gegenüber der nationalen und internationalen Politik machtlos fühlen. „Es gibt ein großes Kommunikationsproblem, das auch daher rührt, dass Politiker und Politikerinnen oft nur vom Podium herab reden und sich selten auf Dialoge auf Augenhöhe einlassen. Wer die Stimmen der Zukunft braucht, muss sich der jungen Generation aktiv öffnen“, sagte Carina. Gauck betonte in seiner Antwort, dass bei der Vermittlung zwischen Jugendlichen und Politikern den Jugenddelegierten eine große Aufgabe zuteil wird.

Gauck dankte seinen Gästen für ihr Engagement und überreichte ihnen einen „gedanklichen Orden“. Junge Menschen hätten häufig das Bedürfnis, die Welt verbessern zu wollen, was er sehr schätze. Daran fehle es älteren Menschen vor allem in wohlhabenden Gesellschaften oft und es komme eine gewisse „Neigung zu verspießern“ auf. Deswegen dankte er seinen jungen Gästen besonders für ihre Unterstützung:  „Ihr Engagement ist das eigentliche Geschenk an Deutschland.“

Am Schluss überreichten Carina und Alexander dem Bundespräsidenten und seiner Lebensgefährtin ein Buch der ZukUNftsmusik, in dem sie die Forderungen festhalten, die sie während ihrer Deutschlandtour sammelten. „Wir konnten den beiden viel über das Leben, die Herausforderungen und Visionen junger Menschen in unserem Land berichten und sind bei beiden auf offene Ohren gestoßen“, berichteten die beiden abschließend und sehr zufrieden

Berichterstattung der Presse: 

„Bundespräsident dankt für Engagement“, WDR, 31.08.2015

„Bei Vertretern des Hellen Deutschlands“, General-Anzeiger, 01.09.2015

 

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